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Bissiger Hund wird erneut begutachtet

Von Thomas Schmidt

Kuhstedt. „Wir werden diese Vorfälle zum Anlass nehmen, die Haltung des Schäferhundes nochmals zu überprüfen.“ Mit diesen Worten hat Dr. Joachim Wiedner (Foto), Leiter des Rotenburger Kreisveterinäramtes, gestern auf die jüngsten Zwischenfälle mit zwei Hunden in der Gnarrenburger Straße in Kuhstedt reagiert.


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Wie gestern berichtet, ist in der vergangenen Woche ein BZ-Zusteller von einem Schäferhund in den Schuh gebissen worden, obwohl der Hund laut behördlicher Anordnung einen Beißkorb tragen muss. Den Beißkorb verfügte das Gnarrenburger Ordnungsamt bereits im vergangenen Jahr, weil eine 60-jährige Kuhstedterin von dem Hund ins Bein gebissen worden war. Zum jetzigen Zeitpunkt sei es jedoch Spekulation, zu welchem Ergebnis die erneute Überprüfung des Hundes führen werde, sagte Wiedner.

Dass es schwer zu vermitteln sei, wenn der Hund nicht als „gefährlich“, sondern nur als „unerzogen“ eingestuft wurde, verstehe er gut, sei aber aus der Rechtslage abzuleiten, sagte Wiedner mit Blick auf die Kritik an seiner Behörde.

Wie berichtet, fürchten sich viele Kuhstedter nach den jüngsten Vorfällen, am Haus des Hundebesitzers vorbei zu gehen oder die in der Nähe gelegene Bushaltestelle zu nutzen. Viele Bürger hatten gegenüber der BZ die Hoffnung geäußert, die Behörde möge energischer gegen den Halter vorgehen.

Artikel vom 02.02.12 - 05:00 Uhr
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