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Die Oste-Querungen schonen

Selsingen (zz/lh). Neue Regeln für den Umleitungsverkehr: Um schwächer ausgebaute Brücken und Verbindungsstraßen zu schonen, gelten demnächst niedrigere Tonnenbeschränkungen auf den Oste-Querungen in Eitzte und Godenstedt. Diese treten nach Angaben des Landkreises Rotenburg in Kraft, sobald die Bauarbeiten am Verkehrskreisel in Zeven-Nord beendet sind.

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Angesichts der gesperrten Ostebrücke an der Kreisstraße 119 zwischen Rockstedt und Granstedt gilt diese Umleitungsempfehlung, sobald die Bauarbeiten am Kreisverkehr in Zeven-Nord dies zulassen – voraussichtlich ab heute, vorbehaltlich der verkehrsbehördlichen Genehmigung. zz/lh

Hintergrund: Wegen schwerer Schäden muss die 51 Jahre alte Ostebrücke an der Kreisstraße 119 zwischen Rockstedt und Granstedt erneuert werden. Das dauert voraussichtlich bis zum Frühjahr 2010. Daher kann die Strecke vorher nicht für den Verkehr freigegeben werden. Nur Radler dürfen die Brücke vorerst weiter queren.

Zurzeit wird nach Auskunft des Landkreises geprüft, „ob die Tragfähigkeit der vorhandenen Gründung für einen neuen Brückenoberbau ausreichend ist, so dass die Brückenpfeiler sowie die Widerlager weiter genutzt werden können“. Der neue Oberbau der Rockstedter Ostebrücke soll derart erfolgen, dass die bisherige Gewichtsbeschränkung von 16 Tonnen für das Befahren der Brücke aufgehoben werden kann. Die reine Bauzeit wird mehrere Monate betragen. Der Verkehr wird deshalb von Selsingen über Zeven nach Rhade und umgekehrt umgeleitet, „sobald die Straßenbauarbeiten in Zeven beendet sind“.

Der im Bau befindliche Kreisverkehr am Zevener Nord-West-Ring wird am Freitag, 25. September, eingeweiht. Voraussichtlich ab heute wird er bereits in drei Richtungen befahrbar sein, unter anderem in Richtung Selsingen und umgekehrt in den Nord-West-Ring.

Da viele Ortskundige Nebenstrecken befahren, um die bislang über Heeslingen führende Umleitungsstrecke abzukürzen, wird die Straße von Lavenstedt über Eitzmühlen demnächst auf 7,5 Tonnen und die Straße von Seedorf nach Godenstedt auf 16 Tonnen beschränkt. Diese Begrenzungen sind erforderlich, um die Substanz der schwächer ausgebauten Straßen und Brücken zu schonen.

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Die Oste-Querung in Godenstedt: Hier sinkt die Belastungsgrenze auf 16 Tonnen, um Brücke und Verbindungsstraße nach Seedorf zu entlasten.
Artikel vom 07.09.09 - 18:00 Uhr
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