X Diesen Artikel versenden


Absender-E-Mail*
Empfänger-E-Mail*
Nachricht*

szmtag

Selsingen ist Biogashochburg

Rotenburg. Der Boom hält an: Im Landkreis Rotenburg sind bisher 98 Biogasanlagen genehmigt. 25 weitere sind beantragt. Außerdem liegen dem Landkreis sechs Anfragen vor, um die Leistung für bereits bestehende Anlagen zu erhöhen. Damit ist die Region landesweit in der Spitzengruppe zu finden. Innerhalb des Landkreises ist die Samtgemeinde Selsingen eine Biogas-Hochburg.

bild vergrößern
Im Landkreis Rotenburg sind bisher 98 Biogasanlagen genehmigt. 25 weitere sind beantragt. Die Gesamtleistung beziffert der Kreis auf rund 38 Megawatt (MWel). Ein Punkt auf der Karte kann für mehrere Anlagen stehen. Graphik: bz

Jede fünfte Biogas-Anlage im Landkreis wird in der Samtgemeinde Selsingen gebaut. Ein Ende ist noch nicht abzusehen. Denn neben 19 genehmigten Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7 989 Kilowatt elektrisch (kWel) befinden sich vier weitere Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 900 kWel im Genehmigungsverfahren – und zwar in Anderlingen, Rockstedt, Ostereistedt und Rhade, so Ulrike Jungemann vom Landkreis.

Ihren Angaben zufolge stehen bereits Anlagen in den Gemarkungen Grafel und Ohrel, Rockstedt und Ostereistedt, Rhade und Rhadereistedt, Lavenstedt und Granstedt, Deinstedt und Godenstedt sowie Ober Ochtenhausen– in manchen Orten sogar mehrere. Die ersten Biogasanlagen in der Samtgemeinde Selsingen seien Mitte der 1990er Jahre in Rockstedt und Rhadereistedt in Betrieb gegangen, der Großteil jedoch in den vergangenen fünf Jahren. Die bisher genehmigten Anlagen verfügen über eine elektrische Leistung von rund 8 000 kWel.

In der Gemeinde Gnarrenburg stehen bislang drei Biogasanlagen: Zwei in Glinstedt und eine in Kuhstedt. Ihre Gesamtleistung beziffert der Landkreis auf rund 707 kWel, von denen 630 allerdings aus einer Glinstedter Anlage kommen. Zwei weitere in Gnarrenburg befinden sich derzeit noch im Genehmigungsverfahren.

In der Samtgemeinde Tarmstedt existieren derzeit zwölf Biogasanlagen mit einer Gesamtleistung von 6608 kWel. Zwei davon befinden sich in Hanstedt, vier in Westertimke und jeweils eine in Breddorf, Bülstedt, Vorwerk, Tarmstedt, Hepstedt und Wilstedt. Für Hepstedt ist noch eine weitere Anlage beantragt. Erstmals Strom ins öffentliche Netz eingespeist wurde in der Samtgemeinde in Vorwerk– und zwar bereits 1995.

Die 14 derzeit in der Samtgemeinde Zeven bewirtschafteten Anlagen produzieren rund 4 961 kWel. Sie stehen in Elsdorf (3), Ehestorf (2), Boitzenbostel, Steddorf (2), Heeslingen, Boitzen, Wense, Meinstedt, Brüttendorf und Zeven. Zwei weitere sind in Elsdorf und Brüttendorf beantragt. In der Samtgemeinde Sittensen sind bislang fünf Anlagen mit der vergleichsweise bescheidenen Leistung von 882 kWel in Betrieb, eine in Groß Meckelsen und jeweils zwei in Sittensen und Wohnste. (zz/lh/olm)

Artikel vom 13.07.10 - 12:35 Uhr
| drucken | versenden
Anzeige
Anzeige

Ticket-Shop

Logo_Ticketshop
Sie suchen Tickets für eine Veranstaltung? Dann kommen Sie hier in unseren Ticket-Shop.

CITIPOST


Sie möchten Geschäftspost zuverlässig und günstig versenden?

Die CITIPOST Bremervörde ist Ihr Partner!