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Spannende Geschichte(n)


Bremervörde. Wurde in Bremervörde früher Wintersport betrieben? Wer ist auf dem Stadtwappen abgebildet – St. Liborius oder der heilige Petrus? Stimmt es, dass Zar Peter der Große einst in Bremervörde übernachtet hat? Auf diese und viele andere Fragen aus der älteren und jüngeren Geschichte der Ostestadt gibt das neu erschienene Jahrbuch 2009 Auskunft. Unter dem Beifall zahlreicher Gäste wurde am Wochenende die zehnte Ausgabe im Bachmann Museum vorgestellt. Von Domenica Rode


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Die anwesenden Autoren präsentieren die Jubiläumsausgabe des Bremervörder Jahrbuchs 2009. Fotos: Rode

„Mittlerweile ist das jährliche Erscheinen des Bremervörder Jahrbuchs Tradition geworden“, freute sich die Vorsitzende des Kultur- und Heimatkreises Susanne Morgenstern. Bei der ersten Ausgabe sei man noch unsicher gewesen, ob das Buch kontinuierlich fortgeführt werden könne. Aber Dank der Sponsoren und der „starken und aktiven“ Arbeitsgruppe Stadt- und Heimatgeschichte unter der Leitung von Ralf Hube könne man heute den zehnten Geburtstag des Jahrbuchs feiern. Die Vorsitzende bedankte sich besonders beim Redaktionsteam: Jürgen Rode, Eberhard Geßler, Hans Freter, Helmut Meyer, Barthold Hildebrandt, Lars Sandweg-Jüssow und Alexander Oppermann.

Redaktionsleiter Jürgen Rode bedankte sich bei allen, die am Zustandekommen des Buches beteiligt gewesen sind. Bevor ein Buch in Druck gehen könne, seien viele Vorarbeiten notwendig. So werde jeder Bericht, der im Jahrbuch erscheint, mindestens acht Mal Korrektur gelesen. Besonders bedankte sich der Redaktionsleiter bei Eberhard Geßler: „Er versteht es wie kein anderer, aus einem alten verstaubten Bild eine gestochen scharfe Ansicht zu zaubern“.

Eine große Unterstützung seien die drei Korrekturleser Gudrun Algermissen, Hans Rademaker und Hermann Röttjer. Mit ihrer präzisen Korrektur seien sie „unter den Kleinkarierten das Millimeterpapier“. Für das Titelblatt bedankte sich Jürgen Rode bei Heiner Siems. Sein besonderer Dank galt Reyk Borgardt, der „in unzähligen Sitzungen, sogar bis tief in die Nacht, die vielen Korrekturen einfügt und dem Buch den letzten Pep verleiht“.

Alle Mitwirkenden arbeiten selbstverständlich ehrenamtlich. Ohne diese Hilfe und die Unterstützung der Sponsoren, die bei der diesjährigen 32 Extra-Seiten umfassenden Ausgabe so zahlreich wie nie zuvor waren, wäre jedes Jahrbuch sehr viel teurer.

Die Hauptpersonen des Jahrbuchs, so der Redner weiter, seien freilich die Autoren. Dazu gehören: Wilfried Bischof, Elisabeth Picht, Eberhard Geßler, Helmut Meyer, Barthold Hildebrandt, Hermann Röttjer, Jürgen Rode, Christoph Treu, Horst Burgdorf, Susanne und Hajo Morgenstern, Hans Rademaker, Margarethe Sehl, Esperanza Vogel, Dietrich Alsdorf, Heinrich Engelke, Dr. Elfriede Bachmann, Gudrun Kudick, Helmut Fischer, und Heike Bieck.

Das Buch enthält eine Fülle von Informationen und Dokumentationen aus der jüngeren und älteren Geschichte. Zeitzeugenberichte kommen zum Zuge, ebenso wie Unterhaltsames aus Bremervörde „und umzu“. Einige Artikel widmen sich – wie könnte es anders sein im Jahr der Oste – den besonderen Gegebenheiten durch den Fluss.

Das 160 Seiten umfassende Bremervörder Jahrbuch 2009 ist ab sofort zum Preis von 9,90 Euro in den Bremervörder Buchhandlungen erhältlich.

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Zehn Jahre Bremervörder Jahrbuch ist ein kräftiger Applaus wert.
Artikel vom 09.11.09 - 06:00 Uhr
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