
Als Nachfolgerin von Bianka Zydek, die zum 1. August als Geschäftsführerin zum Tourismusverband des Landkreises Stade gewechselt ist, leitet jetzt Mareike Wilshusen den Fachbereich Kultur, Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit.
Im Zuge der rathausinternen Umstrukturierung ist das Aufgabengebiet Wirtschaftsförderung von dem Fachbereich abgekoppelt worden und in den neu geschaffenen Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung integriert worden. Verantwortlich für dieses neue Ressort ist ab sofort Kurt Koopmann, der bislang den Fachbereich Bauverwaltung und Bauplanungswesen geleitet hat. Beide Gebiete stehen in dem neuen Fachbereich auch in Zukunft unter Koopmanns Verantwortung.
„Durch die Zusammenlegung von Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung kann eine noch engere Verzahnung dieser für die wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung wichtigen Aufgabenfelder erfolgen“, sagt Bürgermeister Eduard Gummich. Der Weggang von Bianka Zydek und der damit verbundene personelle Neuanfang sei eine Chance für Veränderungen.
Das Thema City-Manager, so Gummich, sei ein Punkt über den im Zuge der rathausinternen Veränderungen ebenfalls nachgedacht werden müsse. „Vor dem Hintergrund von Personaleinsparungen werden wir Aufgaben aus dem Bereich Wirtschaftsförderung abgeben müssen“, kündigt das Stadtoberhaupt an. Wie diese Aufgaben aussehen werden, müsse schnellstmöglich mit den Verantwortlichen besprochen werden. Denkbar sei aber, dass sich der zukünftige City-Manager beispielsweise um die Organisation von Märkten und Messen kümmert. Eines stellt der Bürgermeister allerdings klar: „Bestehende Strukturen, die erfolgreich sind, wollen wir nicht zerstören.“
Die Zusammenlegung von Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung ist nach Ansicht von Kurt Koopmann „absolut sinnvoll“. „Wir müssen in Zukunft die Potenziale und Chancen, die die Stadt eindeutig hat, besser ausschöpfen und präsentieren“, sagt das Rathaus-Urgestein. Perspektiven für eine positive Entwicklung Bremervördes seien laut Koopmann neben der Innenstadtsanierung und der Umsetzung eines Einzelhandelskonzeptes die Ortsumfahrung Minstedt, die Anbindung der Stadtkernentlastungsstraße K 102n an die Waldstraße und der Bau der Justizvollzugsanstalt auf dem Gelände der ehemaligen Vörde-Kaserne. Als Eröffnungstermin für die JVA hält Koopmann Anfang 2013 für realistisch.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen City-Manager.