
Erst vor knapp zwei Wochen standen sich beide Teams in Bevern gegenüber. Der TSV gewann mit 3:1. Hambergen verlor verdient und zudem zwei Spieler durch gelb-rote Karten. Gestern sollte die Revanche her. Entsprechend hart wurde die Partie geführt. In den Blickpunkt rückte dabei das Schiedsrichtergespann um den jungen Unparteiischen Nils Braasch. „Unsere Notbesetzung hat hier ein tolles Spiel gezeigt. Was aber der Schiedsrichter hier abgezogen hat, war schon ein bisschen merkwürdig“, hielt sich Beverns Trainer nach Abpfiff mit seiner Kritik jedoch zurück.
Dabei hätte er Grund genug gehabt, um sich aufzuregen, denn es gab zwei äußerst fragwürdige Entscheidungen. So hätte es in der 27. Minute nach einem Foul an Michael Stengel Strafstoß geben müssen. Der Schiedsrichter entschied jedoch auf Freistoß, obwohl das Foul deutlich im 16er erfolgte.
Die entscheidende Situation in einer Partie mit vielen Unterbrechungen folgte in der 89. Minute. Nach einem abgewehrten Eckstoß für Hambergen hob der Linienrichter die Fahne. Die Akteure warteten auf den Pfiff und blieben stehen. Doch dann ging‘s plötzlich weiter. Hambergen brachte den Ball wieder vors Tor. Dort stand Torben Prigge frei und traf zum 2:1-Endstand. Prigge hatte vier Minuten zuvor auch schon das 1:1 erzielt. Bevern war in der 63. Minute nach Vorarbeit von Ahmet Aslan durch Eick Gerken in Führung gegangen, hatten mehrere klare Torchancen und hätte für eine vorzeitige Entscheidung sorgen können. (mib)