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Vizetitel für JSG Gnarrenburg

Bremervörde. Die Hallenmeisterschaft im Futsal sind auch in diesem Jahr vom JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen (A/O/H) dominiert worden. Wie bei den C-Junioren (wir berichteten) gingen auch die Titel der A- und B-Jugend an Heeslingen. Bei den A-Junioren freute sich die JSG Gnarrenburg über den Vizetitel.

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Vize-Kreismeister der A-Junioren wurde die JSG Gnarrenburg. Foto: bz

Am Rande der Endrunden in Bremervörde klagten so manche Mitglieder anderer Vereine über die Dominanz von A/O/H, dessen Teams insbesondere im B-Jugendbereich mehr eine Kreisauswahl denn eine Vereinsmannschaft seien. So kommt mehr als die Hälfte der in den beiden Mannschaften eingesetzten 16 Spieler aus dem Nordkreis Rotenburg von den Vereinen TSV Oerel-Barchel, TSV Bevern und BSC.

Die Verantwortlichen des JFV sehen sich indes vielmehr in ihrer Nachwuchsarbeit bestätigt. „Ein toller Erfolg für unsere Mannschaften und die Trainer- und Betreuerteams“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Steffen Lahde. Bei den B-Junioren siegte JFV A/O/H I mit vier Siegen und einem 0:0 gegen die eigene zweite Mannschaft, die Vizekreismeister wurde. Der Sieger kam auf 16:1 Tore. Die JFV-Reserve erreichte 11 Punkte und 5:0 Tore. Für die SG Geestequelle blieb mit vier Punkten der vierte Platz.

Bei den A-Junioren dominierte Heeslingen ebenfalls nach Belieben. Die Mannschaft kassierte nur einen Gegentreffer, gewann vier der fünf Spiele sehr deutlich und kam auf 19:1 Tore. Stark trumpfte aber auch Bezirksligist JSG Gnarrenburg auf. Die Mannschaft von Trainer Stephan Brodtmann verlor zwar gegen den Kreismeister mit 0:4, holte aber zwei Siege und zwei Unentschieden und sicherte sich verdientermaßen Platz zwei vor dem Rotenburger SV. Für die JSG Gnarrenburg spielten: Sönke Jahn, Dennis Schlüter. Dominic Meyer, Jannis Grochau, Maik Grabau, Pascal Monsees, Niclas Brinkmann, Maurice Ruröde, Chris Bubbel, Alexander Hilken.

Ein dickes Lob für die Jugendfußballer gab es von Turnierleiter Reinhard Bussenius: „Die Halle wurde sehr sauber und ordentlich hinterlassen. Ingesamt war das ein Bild, das ein Gegenbild zum oft behaupteten schlechten Verhalten im Jugendfußball zeigt“. Die fairen Partien stellten die acht Schiedsrichter vor keine großen Schwierigkeiten. (mib/ZZ/olm)

Artikel vom 31.01.12 - 15:37 Uhr
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