Schließlich wurde es eine viertägige Tour: Mal zu Fuß, mal mit dem Fahrrad und einige Kilometer mit dem Auto haben sie „ihre Freundin, die Oste“ begleitet. Der zweitlängste niedersächsische Elbenebenfluss bescherte ihnen einmalige Eindrücke und ein Fotoalbum mit netten Erinnerungen.
An der Quelle im harburgischen Schillingbostel ist der „vergessenes Fluss“ nur als ein kleines Rinnsal zu erkennen. Hier begrüßte sie Bauer Peters, auf dessen Weide die Oste entspringt. Seine eindeutige Aussage: „Es gibt nur eine Ostequelle“.
Unterwegs genossen die beiden Freundinnen das Gezwitscher der Vögel, im Flug tanzenden Libellen und krabbelnde Käfer in allen Farbtönen. Im Ahrenser Moor überraschte sie das Geschnatter der Federtiere auf einer Gänsefarm, während in Königsdorf Heidschnucken den Weg säumten. Bleibende Eindrücke hinterließ das Sittensener Gotteshaus.
Im Everstorfer Moor durchwateten sie das Flussbett mit Gummistiefeln, und in Rüspel prägten ein herbstlicher gefärbter Laubwald die Flusslandschaft. Erholung fanden Lisa Karstens und Martha Plate bei Kaffee und Kuchen im Landfrauen-Cafe Eitzmühlen.