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„Jahrbuch 2009“ wird vorgestellt

Bremervörde. Lange wurde dran gearbeitet, jetzt liegt es druckfrisch vor: das „Bremervörder Jahrbuch 2009“. Unter Regie des Bremervörder Kultur- und Heimatkreises ist die zehnte und damit eine Jubiläumsausgabe entstanden. Mit ihren mehr als 160 Seiten wird sie am Freitag, 6. November, ab 17.30 Uhr offiziell im Bachmann-Museum vorgestellt. Ab Sonnabend, 7. November, ist sie für 9,90 Euro in den Bremervörder Buchhandlungen erhältlich.

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Am kommenden Freitag, 6. November, wird es öffentlich im Bachmann-Museum vorgestellt, ab dem darauf folgenden Tag liegt es für 9,90 Euro bei den Bremervörder Buchhandlungen: das „Bremervörder Jahrbuch 2009“. Foto: sj

Das „Bremervörder Jahrbuch 2009“ nennt sich nicht umsonst eine Jubiläumsausgabe. Gleich 32 Extra-Seiten mit Geschichten, Gedichten und Erinnerungen aus der Region haben die Autoren in das in einer Auflage von 800 Stück erscheinende Werk eingearbeitet. Margarethe Sehl liefert interessante Einblicke in die Arbeit des Kunstkreises des Bremervörder Kultur- und Heimatkreises. Esperanza Vogel präsentiert ein Gedicht unter dem Titel „Wunderbare Welt!“, Dietrich Alsdorf wirft einen Blick auf „Christian Schwarz – ein Scharfrichter in Bremervörde“, und das Autorenduo Heinrich Engelke/Helmut Meyer blicken zurück auf die Osteregulierung von 1950/51.

Mit von der Partie ist wie gewohnt auch Dr. Elfriede Bachmann. Unter dem Titel „Vom Schlossgebäude zum Bachmann-Museum“ schildert sie Bau und Funktion, Bewohner und Besucher des Museums für Regionalgeschichte. Gudrun Kudick lässt ihren Blick um 100 Jahre in die Vergangenheit schweifen in ihrem Beitrag „1909 im Spiegel der Bremervörder Stadtprotokolle“.

In seinem Beitrag „...Hitler, der Hund ist tot“ widmet sich Helmut Fischer der Kinder- und Jugendzeit unter der Hakenkreuzfahne. Heike Bieck schildert „Sonnenerhellte Erinnerungen“ an Kindertage, die geprägt waren von „Liebe und Geborgenheit“.

Wilfried Bischof blickt auf Zeiten zurück, in denen es noch richtigen „Wintersport in Bremervörde“ gab. Elisabeth Picht hat sich mit ihrem Gedicht poetische Gedanken gemacht über einen „Sommerabend an der Oste nach dem Regen“. Die „Lehrerkollegien der Mittelschule“ nehmen in ihrem gemeinsamen Beitrag Eberhard Geßler und Helmut Meyer unter die Lupe.

Ins „Kochbuch der Frau Bertha Rötting“ hat Autor Barthold Hildebrandt einen Blick geworfen, und Hermann Röttjer liefert den vierten Teil seiner Reihe „Der Königlich Hannoversche Moorkommissar Jürgen Christian Findorff“. Dem „Wappen der Stadt Bremervörde“ und damit auch dem Heiligen Liborius widmet Helmut Meyer in einem weiteren Beitrag einen genauen Blick.

Jürgen Rode hingegen beschreibt in Teil drei von „Die Geschichte der Häuser in der Dammstraße“ die Gebäude mit den Hausnummern 10 und 12. Christoph Treu hat es „Ein alter Lehrerbrief“ angetan, den er in seinem Beitrag beschreibt. Zudem schaut Horst Burgdorf in der Zeit zurück in seinen „Erinnerungen an das erste Schützenfest nach dem Krieg“, und Susanne und Hajo Morgenstern fassen in ihrem Beitrag „125 Jahre Buchhandlung Horst Morgenstern“ die Geschichte eines Bremervörder Traditionsunternehmens zusammen. Hans Rademaker hat zum neuen Jahrbuch den zweiten Teil seiner Arbeit über „Die Volksschule Bremervörde“ beigesteuert.

Offiziell vorgestellt wird das „Jahrbuch 2009“ am kommenden Sonnabend, 7. November, ab 17.30 Uhr im Bachmann-Museum in Bremervörde. Es werden die einzelnen Artikel vorgestellt, und Dr. Elfriede Bachmann hält einen Vortrag mit dem Titel „Vom Schlossgebäude zum Bachmann-Museum“.

Artikel vom 01.11.09 - 09:47 Uhr
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