Lokales

Angenehmer Jahrgang, bemerkenswertes Ergebnis

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Der Abschlussjahrgang 2018 der Findorff-Realschule Bremervörde. Links die Klassenlehrer Jens Klein und Rolf Dipner, rechts im Bild Klassenlehrerin Doris Wurster und ihre Kollegin Johanna Rosenfeld. Foto: Epe

Bremervörde. 81 Schülerinnen und Schüler haben am Freitag in der Findorff-Realschule in Bremervörde ihre Abschlusszeugnisse in Empfang genommen. Bemerkenswert: Fast die Hälfte von ihnen schaffte den Erweiterten Sekundabschluss I.

Die feierliche Übergabe mit Musik und vielen guten Wünschen fand in der Pausenhalle der Schule statt. In der „Fankurve“ begrüßte die kommissarische Schulleiterin Bettina Paquet neben Eltern und Angehörigen der jungen Absolventen auch Bürgermeister Detlev Fischer, Ortsbürgermeister Frank Pingel sowie die Leiter der benachbarten Schulen.

Passend zur gerade eröffneten Fußballweltmeisterschaft zog Paquet Parallelen zwischen der Schule und Europas beliebtester Ballsportart. Die Schüler hätten in den vergangenen sechs Jahren Fairplay und Teamgeist gelernt und mit dem Abschluss ein „verdientes Golden Goal“ geschossen. Zwei der insgesamt 81 Schüler eines „sehr angenehmen Jahrganges“ (Paquet) verlassen die Schule mit einem Hauptschulabluss, 40 haben den Realschulabschluss geschafft. 39 – darüber freute sich die kommissarische Schulleiterin ganz besonders – erreichten den Erweiterten Sekundarabschluss I. Das bedeute 48,1 Prozent der Schüler hätten die Voraussetzung für ein mögliches Abitur. In leicht abgewandelter Form zitierte Paquet Franz Beckenbauer: „Geht‘s raus und spielt‘s Leben!“

Bürgermeister Detlev Fischer beglückwünschte die Jugendlichen und lobte „das bemerkenswerte Ergebnis“, dass Schüler, Eltern und Lehrer zusammen erreicht hätten. Die Absolventen hätten eine gute Voraussetzung für ihren weiteren Lebensweg geschaffen. Fischer wandte sich gegen den „Akademisierungswahn“ in Deutschland und ermunterte die Schüler: „Auf Sie wartet ein offener Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.“

Oskar von Ewald, der am Ende der Feier auf eigenen Wunsch aus dem von ihm „mit Herzblut und Kompetenz“ (Paquet) ausgeübten Ehrenamt verabschiedet wurde, gratulierte den Jugendlichen im Namen des Schulelternrates: „Macht weiter so!“ Die Schülerinnen Kira Mangels, Merle Rihm, Leonie Cord und Jana Willig-Peters ließen die Schulzeit noch einmal Revue passieren und entschuldigten sich sehr charmant, sollten Eltern und Lehrern graue Haare gewachsen sein.

Die Klassenlehrer Rolf Dipner, Jens Klein, Johanna Rosenfeld und Doris Wurster verabschiedeten ihre Schützlinge auf sehr unterschiedliche, warmherzige Art. „Der Aufwand hat sich gelohnt“, fasste Pädagoge Holger Berkemeyer zusammen, wovon alle überzeugt waren: Aus den Kindern seien „sehr aufmerksame junge Erwachsene“ geworden.

Nach der Zeugnisübergabe überreichten die Erstklässler der Grundschule Mitte den Abschlussschülern je eine Rose. Kristina Burfeindt erhielt für einen Notendurchschnitt von 1,5 als Jahrgangsbeste ein Buchpräsent vom Schulförderverin, überreicht von Paquet und Carola Wiesen. Für einen Notendurchschnitt von 2,0 und besser erhielten Hendrik Kühnel, Felix Stabel und Finja Augustin ebenfalls eine besondere Auszeichnung.

Ihren ausdrücklichen Dank richtete Paquet im Namen der gesamten Schule an die vielen engagierten Mütter, die seit Jahren in Eigenregie die Schulcafeteria „schmeißen“. Für die musikalische Untermalung der gelungenen Feier sorgten Kira Mangels (Querflöte) sowie Paula von Ewald und David Reimann am Klavier. Im Anschluss wurde in der Pausenhalle der ehemaligen Orientierungsstufe ein kleiner Imbiss gereicht, bevor abends beim Abschlussball noch einmal ausgiebig gefeiert werden sollte.

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