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Aufschub oder das endgültige Aus?

Uhr Rainer Klöfkorn
Bereits im nächsten Monat sollte nach den Plänen der neuen Eigentümer mit dem Abriss des ehemaligen Kammann-Gebäudes begonnen werden. Doch dazu kommt es jetzt nicht mehr, nachdem sich Stadt und Investor nicht über die endgültige Fassung des städtebaulichen Vertrages einigen konnten. Foto: Klöfkorn

Bremervörde. Eigentlich sollte am Dienstag der Vertrag zwischen Stadt und Investor für das Rathausplatz-Bauvorhaben unterzeichnet werden. So weit kam es nicht. Damit ist der Bau vorerst vom Tisch.

Ist das nur ein Aufschub oder das Ende der Planung für das etwa 13 Millionen Euro teure Wohn- und Geschäftshaus auf dem Rathausplatz? Er gehe weiterhin davon aus, dass gebaut werde, sagte gestern Bürgermeister Detlev Fischer (CDU). Seit Monaten war festgelegt, dass der Stadtrat am Dienstagabend die notwendige Änderung des Bebauungsplanes beschließen sollte. Voraussetzung dafür wäre allerdings der Abschluss des städtebaulichen Vertrages gewesen.

Frustriert über die aktuelle Situation scheinen vor allem die Ratsmitglieder, die sich für das Vorhaben eingesetzt hatten und viel öffentliche Kritik einstecken mussten. Aus der CDU-Mehrheitsfraktion ist der Vorwurf zu hören, dass die Planungsgruppe Nord (PGN) aus Rotenburg und die Bremer Specht-Gruppe Bremervörde allem Anschein nach ein Seniorenheim „unterjubeln“ wollten.

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