Lokales

Das Schicksal des Joseph Salomon

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Joseph Salomon mit seinem Vater Heinrich 1910 vor den Häusern der damaligen Flutstraße 70/71 in Bremervörde – heute Bremer Straße 14. Foto: Bildarchiv Eberhard Geßler

Sandbostel. Anlässlich des Gedenktages an die Reichspogromnacht 1938 erinnert der Vorsitzende des Gedenkstättenvereins Sandbostel, Dr. Klaus Volland, am Montag, 9. November, in einem Vortrag an das Schicksal des jüdischen Viehhändlers und Landwirts Joseph „Julius“ Salomon aus Bremervörde in der NS-Zeit.

Der Titel lautet: „,Es ist nicht ohne meine Arbeit, Kenntnis und große Ausgaben zur Hochkultur geworden.‘“ – Zur Geschichte der jüdischen Familie Salomon in Engeo und Bremervörde (1909 bis 1941)“. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der „Gelben Baracke“ der Gedenkstätte Lager Sandbostel.

Der Vortrag stellt insbesondere anhand von Dokumenten aus dem Kreisarchiv Rotenburg-Bremervörde und dem Landesarchivs in Stade dar, wie der nationalsozialistische Staat die Existenz Joseph Salomons und seiner Familie systematisch untergrub und zur Aufgabe seines Viehhandelsgeschäfts in Bremervörde und seiner Landwirtschaft in Engeo zwang, so dass er schließlich, völlig verarmt, Anfang Juni 1939 in die Vereinigten Staaten von Amerika auswandern musste. (bz)

Den kompletten Artikel können Sie in der gedruckten Ausgabe und im ePaper der BZ lesen.

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