Lokales

Handballer schlagen sich achtbar

Uhr Michael Brinkmann
Kampf war Trumpf im Oberliga-Derby: In dieser Szene werden die Bremervörder Philipp Habermann und Karol Moscinski in die Mangel genommen. Foto: Brinkmann

Rotenburg. Es war wahrlich kein handballerischer Leckerbissen, doch am Ende konnten alle irgendwie doch zufrieden sein. Rotenburgs Handballer freuten sich über den zweiten Derbysieg der Saison und einen weiteren Erfolg vor heimischem Publikum. Der personell arg gerupfte TSV Bremervörde war trotz der 19:27 (9:12)-Niederlage mit sich im Reinen, weil er sich im Oberliga-Landkreisduell so teuer wie möglich verkauft hatte.

„Wir haben alles versucht“, meinte nach dem Spiel TSV-Trainer Thomas Koch, der seiner Rumpftruppe keinerlei Vorwürfe machen wollte. Viel mehr sei angesichts der Personalsituation nicht möglich, zumal die Bremervörder am Sonnabend nicht nur auf die vier langzeitverletzten Leistungsträger Adnan Salkic, Felix Weber, Jan-Ole Thode und Sebastian Spark, sondern zusätzlich auch auf Rückraumspieler Jannes Hollstein, Roman von Kamp und Jan Mangels verzichten mussten. Dementsprechend war noch mehr Improvisationstalent gefragt also ohnehin schon.

Der TSV erwischte wie schon eine Woche zuvor gegen Beckdorf keinen guten Start. Karol Moscinski (zwölf Tore) gelang zwar die 1:0-Führung, doch anschließend brauchten die Gäste elf Minuten, um durch Benjamin Nijland den Treffer zum 2:5 zu erzielen. In der Folge lief es beim Tabellenletzten, gestützt auf eine starke Defensive, dann aber deutlich besser. Mit dem 9:8 durch Kreisläufer Finn Thode war der Anschluss hergestellt. Die Freude hielt aber nur kurz. Der TuS Rotenburg nutzte TSV-Fehler im Angriff zu vier Toren in Folge innerhalb von nur 120 Sekunden zum 12:8.

Spätestens Mitte der zweiten Halbzeit war das Landkreisduell, bei dem im Gegensatz zur vergangenen Saison echte Derbystimmung nicht so recht aufkommen wollte, dann schon entschieden. Die Gastgeber hatten nach der Pause den besseren Start erwischt und den Vorsprung bis zur 46. Minute auf 20:13 ausgebaut. Der TSV konnte zwar noch einmal auf 21:17 verkürzen, kassierte dann aber in der „etwas wilden Schlussphase“ (Trainer Koch) noch acht Treffer und in der 60. Minute eine Rote Karte (Matchstrafe) für Kevin Schröder.

„Um eine echte Chance zu haben, hätten wir noch weniger Fehler machen müssen.“, so TSV-Coach Thomas Koch, dessen Team am kommenden Sonnabend in Bremervörde auf den VfL Fredenbeck trifft.

Ein Lob für die Gäste gab’s von Rotenburgs Trainer Nils Muche: „Bremervörde hat es in der Abwehr super gemacht. Für uns war es ein unheimlich schwieriges Spiel. Ich bin froh über die zwei Punkte“.

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