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Lokales

Zevener Klinik steht vor dem Aus

Uhr Von Rainer Klöfkorn
Mit einer schweren Hypothek geht der Rotenburger Kreistag , dessen Mitglieder gestern tagten, in das neue Jahr. Vermutlich schon in der März-Sitzung werden sie über den Antrag zu entscheiden haben, das Martin-Luther-Krankenhaus in Zeven zu schließen. Foto: Klöfkorn

Rotenburg. Land und Krankenkassen drehen dem Martin-Luther-Krankenhaus Zeven den Geldhahn zu. Das war am Mittwoch im Kreistag in Rotenburg Tenor. Schon im Frühjahr könnte das Aus beschlossen werden.

Fast schon wie ein Abgesang auf das MLK klang das, was in der Sitzung des Kreistages zu hören war. Und so ist davon auszugehen, dass der Kreistag im März 2018 nicht darum herumkommen wird, förmlich das Ende der Klinik zu beschließen. Für die Mehrheitsgruppe von CDU, WFB, FDP und FW bot Kreistagsmitglied Dr. Marco Mohrmann (CDU) allen Fraktionen an, vereint darüber nachzudenken, wie künftig die bestmögliche medizinische Versorgung des Zevener Großraums aussehen könnte.

Mohrmann war neben Landrat Hermann Luttmann und Hans-Joachim Jaap (beide CDU) einer von nur drei Rednern, die sich gestern zu dem Thema äußerten. Aus den Reihen der Opposition von SPD, Grüne, Linke und AfD gab es keine Wortmeldungen zu Punkt sechs der Tagesordnung, in dem es offiziell um einen Ergänzungsbeschluss zu dem mit den Elbe-Kliniken Stade-Buxtehude GmbH geschlossenen Konsortialvertrag ging.

Der Beschluss kam einstimmig zustande. Demnach verpflichtet sich der Landkreis, die finanziellen Verluste der Bremervörder Klinik ab der tatsächlichen Umsetzung des Strukturkonzeptes, das die noch nicht erfolgte Schließung der Chirurgie in Zeven beinhaltet, für die Bremervörder Klinik bis zu einer Höhe von sieben Millionen Euro zu übernehmen. Die seit der Übernahme der Anteile durch die Elbe-Kliniken aufgelaufenen Verluste werden bis zum Umsetzungstermin vollständig vom Landkreis übernommen.

Landrat Luttmann nutzte die Gelegenheit, den Kreistag über das in der Vorwoche stattgefundene Gespräch im hannoverschen Sozialministerium zu informieren. Dabei habe Staatssekretär Heiger Scholz deutlich darauf hingewiesen, dass der Landkreis nicht verpflichtet sei, das Krankenhaus in Zeven weiterhin am Leben zu erhalten. Mitgeteilt worden sei auch, dass das Land keine finanziellen Mittel für Investitionen in die beiden Kliniken Bremervörde und Zeven mehr gewähren werde.

Den kompletten Artikel können Sie in der gedruckten Ausgabe und im ePaper der BZ lesen.

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