Lokalsport

Der neue Mann der Handball GmbH

Uhr Michael Brinkmann
An einem Tisch: Der neue Geschäftsführer Thomas Dobrick (links) mit seinem Vorgänger Raphael Zander.

Bremervörde. Wechsel bei der Bremervörder Handball GmbH: Bereits vor einigen Wochen hat Raphael Zander die Geschäftsführerposition abgegeben. Sein Nachfolger ist Thomas Dobrick. Obwohl der 53-Jährige seit zehn Jahren in Bremervörde lebt, ist er in Sportlerkreisen ein noch weitgehend unbekanntes Gesicht.

Der Liebe wegen verschlug es den gebürtigen West-Berliner Thomas Dobrick nach Norddeutschland. Seit mittlerweile zehn Jahren lebt er mit seiner aus Hamburg stammenden Frau in Bremervörde. Zehn Jahre alt ist inzwischen sein Sohn Colin. Und über den Filius fand der Vater jetzt den Weg zurück zum Handball. „Gott sei Dank hat der Junior angefangen, Handball zu spielen. Meine Söhne aus erster Ehe hatten damit nicht so viel am Hut“, berichtet der 53-Jährige, der diesem Sport seit der Kindheit verbunden ist und als aktiver Spieler sogar „einigermaßen erfolgreich“ war, wie er es im BZ-Gespräch formulierte. Dobrick wurde mit dem TSV Tempelhof Deutscher Meister bei den C- und A-Junioren und spielte in den 1980-er Jahren als Herrenspieler mit dem Vorgängerverein der Reinickendorfer Füchse eine Saison in der 2. Liga. Schulterverletzungen führten dann zum Ausstieg mit Anfang 20. Auf Handball folgten für mehrere Jahre Radsport und Triathlon.

Inzwischen ist Thomas Dobrick aber wieder in der Sporthalle gelandet, wenn zuletzt auch unsanft, denn im Sommer vergangenen Jahres zog er sich einen Kreuzbandriss zu, „als ich mal bei der zweiten Herren mittrainiert habe“. Mittlerweile konzentriert sich der 53-Jährige, der als Vertriebsleiter einer Folienfabrik in Nordenham arbeitet, ganz auf die Aufgabe als Trainer der Bremervörder E-Jugend und seit November zusätzlich auf die Tätigkeit als Geschäftsführer der Handball GmbH, und das in sportlich schwierigen Zeiten. Denn: Die Oberligamannschaft steht bekanntlich auf dem letzten Tabellenplatz.

„An einem Strang ziehen“
Als seine aktuell wichtigste Aufgabe sieht Dobrick, „wieder wirtschaftlichen und rechtlichen Grund in die GmbH zu bringen“. Die habe bis zum Herbst wegen Doppelbelastung eher nebenher geführt werden müssen, da sein Vorgänger Raphael Zander, der ihn, Dobrick, deshalb selbst als Nachfolger ins Spiel gebracht habe, bereits ein großes Aufgabenfeld als Leiter der Handballabteilung mit ihren rund 400 Mitgliedern habe. Eine funktionierende GmbH als wirtschaftlicher Träger der Oberligamannschaft hält der neue Geschäftsführer nach wie vor für sinnvoll; auch im Falle des Abstiegs in die Verbandsliga. Er würde die Gesellschaft allerdings gerne neu ausrichten. Da er „einschneidende Veränderungen“ plane, sei eine Mithilfe des Hauptvereins wichtig, denn der TSV als Mehrheitsgesellschafter müsste eine Neuausrichtung schließlich mittragen.

„Atmosphärische Störungen zwischen Vorstand und Handballabteilung“ seien da wenig hilfreich, so Dobrick, der um das nicht immer gute Verhältnis zwischen Hauptverein und Handball an der Oste weiß. „Der Name TSV Bremervörde wird außerhalb vor allem mit dem Handball in Verbindung gebracht“, so der Geschäftsführer. Um sich in sportlich und wirtschaftlich eher schwierigen Zeiten, für die Zukunft zu rüsten, sei „eine gute Jugendarbeit“ aus seiner Sicht besonders wichtig. „Und da ist der komplette Verein gefordert. Alle sollte an einem Strang ziehen“, findet Dobrick.

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