Lokalsport

Jon Suhr neuer „Co“ beim BSC

Uhr Michael Brinkmann
Bremervördes neuer Trainer Tobias Wilkens (links) freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinem künftigen Co-Trainer Jon Suhr. Foto: Brinkmann

Bremervörde. Die Unterarmgehstützen werden in den nächsten Wochen seine ständigen Begleiter sein, Fußball spielen wird Jon Suhr wahrscheinlich erst in einem Jahr wieder können. Der 30-jährige Mittelfeldspieler wird dem Bremervörder SC aber dennoch weiterhin sportlich unterstützen. Er ist der neue Co-Trainer beim Fußball-Kreisligisten. Das gab der Verein jetzt bekannt.

Probleme mit dem linken Knie hatte Jon Suhr schon seit längerer Zeit. Bei eingehenden Untersuchungen stellte sich dann heraus, dass der ehemalige Spieler des TSV Basdahl/Volkmarst, TSV Bevern und TSV Wallhöfen einen massiven Knorpelschaden hat. Am 9. Juni ließ er sich operieren und körpereigenen Knorpel transplantieren. Zuvor war intaktes Gewebe entnommen und angezüchtet worden. Das muss nun anwachsen – und das dauert. Geduld ist gefragt und an Fußballspielen für lange Zeit nicht zu denken. „Gewissheit habe ich wohl erst in ungefähr zwölf Monaten“, berichtet Jon Suhr.

Doch der Basdahler bleibt dem Sport erhalten. Nach Ende der Reha-Maßnahmen und damit erst nach dem offiziellen Vorbereitungsbeginn am 1. Juli wird Suhr auf Wunsch und Initiative von Bremervördes Neu-Coach Tobias Wilkens die Co-Traineraufgabe übernehmen. Er freue sich sehr auf die Aufgabe und habe nicht lange überlegen müssen, das Angebot anzunehmen. „Ich habe ohnehin irgendwann eine Trainerlaufbahn angedacht und möchte Trainerscheine machen“, sagt Suhr, der seit 2018 beim BSC ist, sich hier wohlfühlt und der vor Monaten einer der ersten Spieler war, der dem Verein die Zusage für die kommende Saison gegeben hatte.

Sein künftiger sportlicher „Chef“ Tobias Wilkens freut sich ebenfalls auf die Zusammenarbeit und betont: „Jon hat im Team ein hohes Standing und das richtige Alter. Er kennt den Verein und ist ambitioniert. Das passt ideal. Ich finde es wichtig, dass man einen zweiten Mann neben sich hat, mit dem man sich austauschen kann und der vielleicht auch mal einen anderen Blick auf die sportlichen Dinge hat“.

Den kompletten Artikel können Sie in der gedruckten Ausgabe und im ePaper der BZ lesen.

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