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Lokalsport

Mehr Spannung geht nicht

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Sieg gegen den Spitzenreiter: In dieser Szene stellen sich die Oereler Patrick Monsees und Axel Bonacker dem Lüneburger Ex-Drittligaspieler Toralf Rösler entgegen.Fotos: Brinkmann

Oerel. Den Tabellenführer bezwungen, das Verfolgerduell verloren: Für die Volleyballer des TSV Oerel-Barchel verlief der Heimspieltag in der Landesliga durchwachsen. Nach einem kräftezehrenden 3:2-Sieg gegen SVG Lüneburg III mussten sich die Oereler gegen den BC Cuxhaven mit 1:3 geschlagen geben. Mehr als zwei Punkte will der Tabellenvierte nun am kommenden Sonnabend holen. Dann geht‘s ab 15 Uhr in Oerel gegen den TuS Zeven II und den TSV Stelle.

TSV Oerel-Barchel - SVG Lüneburg III 3:2 (25:18, 19:25, 25:15, 23:25, 15:13). Mit dem knappsten aller Ergebnisse, 15:13 im entscheidenden Satz, konnte der TSV den Tabellenführer aus Lüneburg bezwingen. Eigentlich hätten es die Oereler gar nicht so spannend machen müssen, denn in den deutlich gewonnen Sätzen 1 und 3 zeigten die Männer um Kapitän und Zuspieler Patrick Wintjen ihr Potenzial. Angriffe wurden hart von den Wintjen-Brüdern oder auch mal trickreich von den Mittelblockern Axel Bonacker und Henry von Helldorff abgeschlossen. Auch Diagonalangreifer Karsten Donner machte seine Punkte. Im zweiten Satz allerdings regte sich der TSV über eine Fehlentscheidung der ansonsten gut pfeifenden Schiedsrichter auf, die übersahen, dass die Lüneburger den Ball mit vier statt der erlaubten drei Ballberührungen über das Netz spielten. Trainer (und Schiedsrichter) Henning Meyer dazu: „Das kann schon mal passieren und war natürlich nicht böse gemeint. Wir haben aber leider viel zu lange darüber nachgedacht und das hat Lüneburg dann letztendlich bis zum Satzgewinn ausgenutzt.“

Im vierten Satz dann die nächste Chance für den TSV zur Vermeidung des Tiebreaks: Es stand schon 22:18. Dann gewann Lüneburg Punkt und Aufschlagrecht. Trainer Meyer hatte keine Auszeit mehr zur Verfügung und musste mit ansehen, wie plötzlich die Annahme und in der Folge auch das Angriffsspiel nicht mehr klappten. Der Tabellenführer mit seiner Mischung aus sehr jungen und erfahrenen Spielern holte Punkt um Punkt auf, ging in Führung und gewann noch mit 25:23.

Der entscheidende Tiebreak war dann jederzeit spannend. Bei 8:7 wurden noch einmal die Seiten gewechselt. In dieser Phase zeigte Libero Karsten Thomann spektakuläre Abwehraktionen und trug erheblich dazu bei, dass Oerel beim Stand von 14:12 zwei Matchbälle hatte, zwar noch einmal das Aufschlagrecht abgab, dann aber durch einen Fehlaufschlag eines jungen Lüneburgers diesen Krimi mit 3:2 gewann.

TSV Oerel-Barchel - BC Cuxhaven 1:3 (20:25, 25:23, 15:25, 18:25). In diesem Spiel waren der Mannschaft des TSV Oerel-Barchel die Belastungen der ersten Partie deutlich anzumerken. Trotzdem gelang es, das Geschehen gegen den starken Aufsteiger aus Cuxhaven lange offen zu gestalten. Die gegnerischen Hauptangreifer bekam über die gesamte Spieldistanz jedoch nicht in den Griff. Im ersten Satz setzte sich Cuxhaven erst beim Stand von 19:19 entscheidend ab und gewann mit 25:20. Im zweiten Satz erspielte sich TSV mit Birger Wurster am Aufschlag von 21:21 startend eine 24:21-Führung und setzte sich mit 25:23 durch. Danach machte sich der Kräfteverschleiß aber immer deutlicher bemerkbar. Martin Wintjen musste sogar ausgewechselt werden – ein zu großes Handicap gegen einen Gegner, der zwar im Hinspiel deutlich stärker war, jetzt aber auch mit einer eher durchschnittlichen Leistung alles im Griff hatte. Cuxhaven gewann Satz drei deutlich mit 25:15. Nach einer taktischen Umstellung im Team aus der Geestequelle hatte jetzt vor allem Christian Wintjen noch starke Szenen. Oerel hielt bis zum 16:16 mit. Dann aber setzte der Zuspieler aus Cuxhaven immer wieder seinen überragenden Außenangreifer ein. Der neue Tabellenzweite gewann mit 25:18.

Henning Meyer: „Das war natürlich ein heftiger Spieltag. Wir sind uns alle einig, dass wir Cuxhaven ohne die Belastungen aus dem schweren Spiel gegen Lüneburg heute bezwungen hätten. Nun wollen wir am kommenden Sonnabend gegen Zeven II und Stelle nachlegen“. (bz)

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