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Lokalsport

Mit Beton-Abwehr zur Überraschung?

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Auftakt gegen den Meisterschaftsanwärter: Felix Weber und der TSV Bremervörde spielen morgen um 20 Uhr gegen Drittliga-Absteiger ATSV Habenhausen.Foto: Brinkmann

Bremervörde. Die handballlose Zeit geht zu Ende. An diesem Wochenende beginnt die Oberligasaison 2018/19. Für den TSV Bremervörde steht zum Auftakt die Partie gegen Drittliga-Absteiger ATSV Habenhausen aus Bremen auf dem Programm. Weil am Sonnabend das Kreis-Kinder-Sportfest stattfindet, wird das Match in der Halle Gnarrenburger-Straße statt um 18 Uhr erst um 20 Uhr angepfiffen. „Die Jungs brennen auf das erste Spiel“, sagt Trainer Thomas Koch.

In der vergangenen Saison gelang den Bremervördern bekanntlich der Last-Minute-Klassenerhalt. Nach einer großen Energieleistung holte die Mannschaft in der Rückrunde die notwendigen Punkte und machte am letzten Spieltag den Liga-Verbleib in einem dramatischen Saisonfinale perfekt. Der Klassenerhalt ist auch für die morgen beginnende Spielzeit 2018/19 das erklärte Ziel. Trainer Thomas Koch geht mit einer auf mehreren Positionen veränderten Mannschaft ins Rennen. Viele Spieler sind nicht mehr dabei; unter anderem Sven Wilkens, David Brune oder Goalgetter Lars von Kamp, der in Vechta studiert und sich dem Liga-Konkurrenten Barnstorf/Diepholz angeschlossen hat. Ein Wiedersehen mit dem Linksaußen gibt es übrigens am 2. November in Barnstorf. Für „Maschine“ von Kamp müssen jetzt andere in die Bresche springen und versuchen, diesen Job so gut wie möglich zu erledigen. Improvisation ist gefragt.

Dem Zufall wollen die Bremervörder allerdings nichts überlassen, und deshalb ist Trainer Thomas Koch froh, dass vor der Saison neue Spieler geholt werden konnten. Da ist zum einen Karol Moscinski, der vom VfL Fredenbeck kam, und zum anderen Rückkehrer Benjamin Nijland. Beide sollen und müssen eine tragende Rolle im Rückraum, am Kreis und in der Abwehr übernehmen. Das gilt natürlich ebenfalls für Felix Weber und Adnan Salkic, der nach wie vor der „der Denker und Lenker sein wird“, so Koch. Eine wichtige Rolle spiele aber auch der junge Philip Habermann. Mit Joscha Janssen aus der A-Jugend kam ein Eigengewächs dazu, der in der Vorbereitung auf Rechtsaußen einen starken Eindruck hinterlassen hat. „Wir werden ihn aber auf keinen Fall verheizen“, betont der TSV-Coach. Das gelte ebenso für den noch A-Jugendlichen Noel Duhme oder Marek Sickert, der aus Harsefeld zum TSV wechselte. Youngster Joscha Janssen wird das morgige Auftaktspiel übrigens wegen einer Familienfeier in Lübeck verpassen. Das gilt auch für Jan-Ole Thode, der wegen Verlegung der Anwurfzeit auf 20 Uhr aus beruflichen Gründen nicht spielen kann. Sein Bruder Finn oder auch Benjamin Nijland sollen ihn am Kreis ersetzen.

Trainer Koch sieht der Saison insgesamt positiv entgegen. „Die Mannschaft ist mit großer Begeisterung dabei. Wir müssen den Klassenerhalt wie in der vergangenen Saison als verschworene Einheit angehen. Die Zuschauer dürfen aber nach sechs Wochen Vorbereitung noch keine Wunderdinge erwartet. Das muss sich erst noch finden.“ Verbesserungspotenzial sieht Koch vor allem im Rückzugsverhalten. „Da müssen wir noch wacher sein.“ Angetan ist der Coach vom Gegenstoßspiel: „Da sind wir jetzt flexibler geworden“, sagt Koch, der für das Spiel gegen Habenhausen auf eine „Beton-Abwehr“ und „super Torhüter“ baut, um so gegen den Meisterschaftsanwärter vielleicht die Überraschung zu schaffen – so wie am ersten Spieltag 2016/17, als der TSV den späteren Meister zum Auftakt mit 32:26 bezwingen konnte.

Den kompletten Artikel können Sie in der gedruckten Ausgabe und im ePaper der BZ lesen.

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