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Lokalsport

Nächster Tiefschlag für TSV Bremervörde

Uhr Michael Brinkmann
Mit Jan-Ole Thode fällt beim TSV Bremervörde jetzt der vierte Stammspieler für Wochen oder Monate aus: Der Kreisläufer hat sich eine schwere Knieverletzung zugezogen.Foto: Brinkmann

Bremervörde. Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. Die Oberliga-Handballer des TSV Bremervörde müssen den nächsten Nackenschlag einstecken und auf einen weiteren Leistungsträger verzichten. Kreisläufer Jan-Ole Thode hat sich eine schwere Knieverletzung zugezogen, fällt für den Rest der Saison aus und wird somit beim morgigen Jahresauftakt im Heimspiel gegen den SV Beckdorf (18 Uhr, Halle Tetjus-Tügel-Straße) nicht dabei sein.

Die Verletztenliste beim Tabellenletzten wird immer länger: Erst Torhüter Sebastian Spark (Fußbruch), dann Felix Weber (Mittelhandbruch), zu Jahresbeginn Adnan Salkic (Achillessehnenabriss) und jetzt auch noch Jan-Ole Thode, der sich im Training das Knie verdrehte, einen Meniskus- und Bänderschaden erlitt und für mehrere Monate ausfallen wird. Wann Thode operiert wird, klärt sich in den nächsten Tagen.

„Moralische Höchstleistung“
Trainer Thomas Koch flüchtet sich da schon in Zynismus und Ironie: „Macht die Sache unwesentlich leichter“, so gestern sein Kommentar zur mehr als schwierigen sportlichen Situation, die sich zum Start in die Rückrunde jetzt noch einmal zugespitzt hat.

Aber Koch und der Rest der verbliebenen Spieler wollen die Saison nicht abschenken. „Der Spruch ist vielleicht abgedroschen. Wer kämpft, kann verlieren, aber wer nicht kämpft, hat schon verloren“, umschreibt er die Devise für den Rest der Saison, wenngleich der Klassenerhalt wegen der Verletzungsmisere wenig realistisch erscheint.

Jetzt gehe es darum, die zweite Saisonhälfte „mit Anstand“ zu absolvieren. Seine wichtigste Aufgabe als Coach sei es, dafür zu sorgen, „dass die Stimmung in der Mannschaft so gut bleibt wie nur möglich“. „Für die verbleibenden Spieler wird das in den nächsten zwölf Wochen eine moralische Höchstleistung“, so Thomas Koch.

Unterstützung durch Reserve
Der Trainer kann dabei auf die Unterstützung durch Spieler aus der zweiten Mannschaft setzen. So wollen Abwehrspezialist Roman von Kamp, Hannes Meinke als Linksaußen und auch Linkshänder Jan Mangels dem Oberligateam helfen. Die Hauptverantwortung auf der Platte müssen jedoch vor allem Spieler wie Karol Moscinski (100 Saisontore), Philipp Habermann und Jannes Hollstein tragen. „Wir werden alles rein hauen, was geht. Und wenn unser Rückraum funktioniert, sind wir gegen Beckdorf nicht chancenlos“, meinte Koch vor dem Kellerduell, das morgen um 18 Uhr in der Halle Tetjus-Tügel-Straße stattfindet und das ohne „Backe“ gespielt wird. Eine Ausnahmegenehmigung für Haftmittel-Einsatz durch den Landkreis gibt es ab sofort nicht mehr.

Mit dem SV Beckdorf kommt am Sonnabend der Tabellenvorletzte an die Oste. Gegen das Team aus dem Kreis Stade gelang dem TSV Bremervörde einer von bisher zwei Saisonsiegen. Mit 29:28 gewannen die Grün-Roten am zweiten Spieltag in Beckdorf. Der Gegner (7:21 Punkte) holte zuletzt unter dem neuen Trainer Jonas Kaucikas einen Sieg gegen Achim/Baden und ein Remis gegen Barnstorf/Diepholz. Klaus Fuhrmann erzielte zehn Sekunden vor Schluss das 34:34.

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