Lokalsport

So schön jubelt der Oberliga-Meister

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Der Volleyballoberliga-Meister jubelt: Trainer Alexander Maaser (hinten von links), Iris Elbrandt, Melanie Maijan, Diana Grigat, Sylvia Dammann-Kullik, Sarah Groborz, Laura Kullik, Vivien Kullik (vorne von links), Lena Neumann, Amelie Vogel, Joanna Kullik, Laura Kosak und Rieke Suske.

Bremen. Jubel in der Halle 9 in Bremen: Die Volleyballerinnen der SG Karlshöfen/Gnarrenburg haben bereits zwei Spieltage vor Schluss die Meisterschaft perfekt gemacht. Der Tabellenführer der Oberliga ließ sich auch von Verfolger 1860 Bremen nicht aufhalten, setzte sich mit 3:1 Sätzen durch und ist nicht mehr einzuholen.

13 Spiele, 13 Siege und 39:11 Sätze. Die bisherige Bilanz der SG Karlshöfen/Gnarrenburg ist bemerkenswert. Das Team von Trainer Alexander Maaser dominiert die Oberliga fast nach Belieben und hat sich den Titelgewinn redlich verdient. In den verbleibenden drei Partien kann sich die SG nun neue Ziele setzen: Die Saison ohne Niederlage beenden. Für Karlshöfen/Gnarrenburg geht es am 29. Februar zum SV Nienhagen, bevor am 14. März zum Abschluss ein Heimspieltag mit anschließender Meistersause auf dem Programm steht. Ob die Mannschaft den Aufstieg in die Regionalliga wagen wird, steht nach Auskunft von Trainer Alexander Maaser noch nicht fest.

An der Dominanz in der Oberliga änderte am Sonnabend in Bremen letztlich auch der verpatzte Start nichts. Die Gäste kamen zunächst nicht auf Touren, wurden vom Verfolger 1860 mit starkem Aufschlag- und Angriffsspiel regelrecht überrumpelt und verloren den ersten Satz mit 12:25.

Trainer Alexander Maaser reagierte mit Umstellungen. So kamen Rieke Suske als Diagonalspielerin und Sylvia Dammann-Kullik als Ruhepol im Außenangriff zum Einsatz. Mit 11:8 konnte sich der Spitzenreiter eine Führung erspielen, wobei Vivien Kullik im Block und Amelie Vogel bis zum 20:13 mit mutigen Bällen über die Mitte glänzten. Auch Annahme und Feldabwehr mit Lena Neumann und Rieke Suske funktionierten, so dass der Satz mit 25:18 gewonnen wurde.

Die gewonnene Sicherheit gerade durch die erfahrene Dammann-Kullik („Sie glänzte mit einer sicheren Annahme“) sorgte dafür, dass mehr Druck aufgebaut werden konnte. Diana Grigat konnte immer wieder wichtige Bälle zu Angriffen aufbauen. Die SG kam über 20:14 zum 25:18-Satzgewinn.

Der vierte Durchgang wurde dann bereits der „Meister-Satz“. Und der war noch einmal spannend. Die technisch auf Augenhöhe spielenden Bremerinnen sorgten für ein ausgeglichenes Spiel. Die Entscheidung fiel nach Zwischenständen von 11:10 und 21:21 mit den letzten Bällen. Beide Teams kämpften mit viel Einsatz um jeden Punkt. Auf SG-Seite zeigten sich Melanie Maijan und Laura Kosak variabel im Außenangriff. Und Joanna Kullik konnte einen wichtigen Ball zum 24:23 im generischen Feld versenken. Nach der folgenden Aufgabe wurde der erste Matchball zum 25:23 genutzt und ausgelassen die Meisterschaft gefeiert.

Trainer Alexander Maaser: „Ich freue mich mega mit den Mädels über die jetzt schon feststehende Meisterschaft. Die hat sich das Team durch wirklich starke Mannschaftsleistungen redlich verdient“.

SG: Sylvia Dammann-Kullik, Diana Grigat, Vivien Kullik, Joanna Kullik, Melanie Maijan, Laura Kosak, Laura Kullik, Lena Neumann, Amelie Vogel, Rieke Suske, Sarah Goborz, Iris Elbrandt. (mib)

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