Norddeutschland

Containerbrücken am JadeWeserPort können nicht abgeladen werden Wilhelmshaven (dpa/lni) - Beim Bau des JadeWeserPorts ist es zu einer weiteren Verzögerung gekommen. Ein Frachtschiff mit Containerbrücken an Bord habe am Freitag nicht anlegen können, weil Baugerät den Kai blockierte, sagte die Sprecherin des künftigen Hafenbetreibers Eurogate, Corinna Romke. Das Schiff müsse nun zunächst auf Reede warten. Wann die Containerbrücken an Land gebracht werden können, sei nicht klar. Sicher sei aber, dass der Zeitplan für den Probebetrieb jetzt nicht mehr eingehalten werden könne, sagte sie. Der Hafen soll am 5. August eröffnet werden. Wegen Reparaturarbeiten an der Spundwand der Kaimauer steht das Projekt seit Monaten unter großem Zeitdruck. weiter

Norddeutschland

Schnelltest deutet auf den bekannten Keim hin Bremen (dpa/lni) - Der bei einem Baby im Klinikum Bremen-Mitte gefundene Keim könnte einem Schnelltest zufolge mit dem gefährlichen Bakterium identisch sein, an dem im vergangenen Jahr mehrere Frühchen gestorben waren. Ein eindeutiges Ergebnis, ob die Keime genetisch übereinstimmen, könne aber erst die Untersuchung in einem Bochumer Labor bringen, sagte Michael Huesmann von der Bremer Gesundheitsbehörde am Freitag. Das Ergebnis werde in zwei bis drei Wochen vorliegen. Bei einem zehn Wochen alten Jungen war nach einer Operation ein gefährlicher Erreger auf der Haut nachgewiesen worden. Das Kind sei nicht erkrankt und werde isoliert betreut. Bislang ist unklar, wie das Kind mit dem Keim in Kontakt kommen konnte. weiter
Weihnachtsmarkt Hannover

Norddeutschland

Hannover muss Standvergabe für Weihnachtsmarkt neu regeln Hannover/Lüneburg (dpa/lni) - Die gängige Vergabepraxis für den Weihnachtsmarkt in Hannover nach dem Motto «bekannt und bewährt» ist nicht rechtens. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg entschieden, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Geklagt hatte der Besitzer eines Standes für Glühwein und Feuerzangenbowle, den die Stadt 2009 abgelehnt hatte. Die wenig differenzierten Vergaberichtlinien seien nicht sachgerecht, weil so die Zulassungschancen von Neubewerbern übermäßig vermindert würden. Dieses Defizit müsse behoben werden, befand der 7. Senat. Eine Revision wurde nicht zugelassen. Das Verwaltungsgericht hatte die Klage abgewiesen. (Az: 7 LB 52/11, Urteil vom 16. Mai 2012) weiter
Küsten-Autobahn A 20

Norddeutschland

Norddeutsche Handelskammern wollen Küstenautobahn vorantreiben Stade (dpa/lni) - Die neue Landesregierung in Schleswig-Holstein soll nach dem Willen der norddeutschen Industrie- und Handelskammern (IHK) die geplante Küstenautobahn A 20 vorantreiben. Das Projekt müsse als wichtige Hinterlandanbindung für die Häfen an Nord- und Ostsee vorrangig umgesetzt werden, appellierten am Freitag die Kammern von Stade und Oldenburg, Bremen und Bremerhaven sowie Schleswig-Holstein. Die A 20 verbinde die deutschen Seehäfen und vernetze auch die Industriestandorte in Norddeutschland in den Bereichen Luftfahrt, Chemie und Automobilwirtschaft. Von großer Bedeutung sei sie auch im Wachstumsmarkt Offshore-Windenergie. weiter
Milchkühe in Plauerhagen

Norddeutschland

Schmallenberg-Virus trifft vermehrt Rinderhalter Oldenburg (dpa/lni) - Nach Schafhaltern trifft das Schmallenberg-Virus in Niedersachsen nun vermehrt Rinderzüchter. 181 Höfe seien inzwischen betroffen, teilte das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in Oldenburg mit. Bei 23 500 Rinderhaltern in Niedersachsen bleibe dies eine überschaubare Zahl. Die Auswirkungen bei den Rindern sind überdies weniger gravierend als bei Schafen, sagte ein Experte der Landwirtschaftskammer. Oft kämen auf betroffenen Höfen nur einzelne missgebildete Kälber zur Welt. Bei Schafen in Niedersachsen hatte es weit über 1000 Totgeburten gegeben, 144 Halter waren betroffen. Die Landwirtschaftskammer hofft, dass die Tiere Antikörper gegen das Virus bilden. Einen Impfstoff soll es frühestens 2013 geben. weiter
Björn Thümler (CDU)

Norddeutschland

CDU-Fraktionschef fordert Bundesgelder für Gewaltopfer Hannover (dpa) - Gewaltopfer sollen aus Sicht von Niedersachsens CDU-Landtagsfraktionschef Björn Thümler vom Staat eine Entschädigung erhalten, wenn der verurteilte Täter die Zahlung verweigert. «Wenn die Opfer auf die Zahlungen verzichten müssen, weil der Täter sie nicht leisten kann, muss der Staat sie vorfinanzieren», sagte Thümler der Deutschen Presse-Agentur dpa in Hannover. Anschließend sei es Sache des Staates, zu prüfen, ob das Geld vom Täter zurückgeholt werden kann. «Dies kann aber kein Bundesland alleine regeln, wir brauchen deshalb eine bundeseinheitlich Regelung.» Wenn ein Täter vor Gericht zur Zahlung von Schadensersatz oder Schmerzensgeld verurteilt wird und die Zahlung schuldig bleibt, muss das Opfer die Kosten für einen Gerichtsvollzieher zunächst selber auslegen. weiter
Gewaltverbrecher flieht aus Klinik in Wehnen

Norddeutschland

Entflohener Gewaltverbrecher an der Autobahn gefasst Oldenburg (dpa/lni) - Der aus einer Klinik bei Wehnen (Landkreis Ammerland) geflohene Gewaltverbrecher ist gefasst. Die Polizei nahm den 22-Jährigen gegen 5.00 Uhr an der Autobahn 28 fest. Nach Angaben der Polizei in Oldenburg war er zu Fuß in Höhe der Anschlussstelle Oldenburg-Wechloy unterwegs und dort einer Polizeistreife aufgefallen. Er ließ sich widerstandlos festnehmen und wurde zurück in die Karl-Jaspers-Klinik gebracht. weiter

Norddeutschland

Auto prallt gegen Baum - Fahrer tot Melle (dpa/lni) - Bei einem schweren Unfall bei Melle (Landkreis Osnabrück) ist am Freitagmorgen ein Autofahrer ums Leben gekommen. Wie die Polizei Osnabrück mitteilte, war sein Wagen gegen 3.00 Uhr aus zunächst ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Das Auto blieb schließlich erheblich beschädigt auf einem Acker liegen. weiter

Norddeutschland

Freundin im Schlaf erwürgt - Urteil erwartet Stade (dpa/lni) - Im Prozess gegen einen 45-Jährigen, der seine Freundin im Schlaf erwürgt haben soll, wird das Landgericht Stade heute ab 10 Uhr das Urteil verkünden. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor lebenslange Haft gefordert. Sie sieht es als bewiesen an, dass der Mann die 43-Jährige im vergangenen Oktober in der gemeinsamen Wohnung in Cuxhaven aus Eifersucht tötete. Diese wollte sich nach Angaben der Anklage von ihrem Freund trennen, weil sie sich in einen anderen verliebt hatte. Der Angeklagte hatte die Tat bei der Polizei gestanden. Vor Gericht bestritt er die Vorwürfe dann aber. Sein Verteidiger forderte Freispruch. weiter

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