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Arzt für „German Doctors“: „Man wird sehr demütig“

Uhr Thomas Schmidt
Im Frühsommer war der Gnarrenburger Arzt Dr. Andreas Mittelstädt ehrenamtlich für „German Doctors“ auf den Philippinen im Einsatz. Foto: GD

Gnarrenburg. Es wird viel über Ärztemangel und andere Probleme im deutschen Gesundheitssystem geklagt. Was es jedoch heißt, wenn auch eine minimale Basisversorgung kranker Menschen nicht gewährleistet ist, hat Dr. Andreas Mittelstädt auf den Philippinen erlebt. Der Gnarrenburger Arzt war von Mai bis Juli ehrenamtlich für die nichtstaatliche Hilfsorganisation „German Doctors“ auf der Insel Mindoro im Einsatz und hat mit der BZ über seine Erfahrungen gesprochen. „Man wird sehr demütig angesichts des Elends“, fasste er seine Eindrücke zusammen, die er bald auch bei einem Vortrag vor den Gnarrenburger Landfrauen schildern will.

Untergebracht sind Mittelstädt und die anderen Helfer im so genannten „Staff House“ – in einem kleinen Ort an der Küste. „Wir starten jeden Morgen um 7 Uhr mit unserer ,Rolling Clinic‘ über teils sehr unwegsame Pisten zu einem Tagesbesuch in eines der Dörfer in den Bergen.“ Die „Rolling Clinic“ ist ein Jeep, auf dessen Ladefläche die komplette Ausrüstung und Nahrungsmittel untergebracht sind. Es geht zu den Mangyan – so nennen sich die insgesamt acht indigenen Gruppen auf den Philippinen.

Zum Team von Mittelstädt gehört ein Fahrer, ein einheimischer Philippino, der bei kleinen OPs und Zahnextraktionen hilft, eine Arzthelferin, die selbst ein Mangyan ist und die Indiosprache ins Englische übersetzt, eine Apothekenhelferin und eine Sozialassistentin.

Der Gnarrenburger Arzt hat es bei seinem Einsatz in Südostasien mit einer Vielzahl von Krankheiten zu tun: „Unter- oder Fehlernährung bei Kindern, hauptsächlich aber Infektionen wie Durchfall und oder Fieber bei Typhus, Ruhr, Tropenkrankheiten mit Dengue Fieber, aber auch Mandelentzündung, Ohrentzündung, Lungenentzündung, Blasenentzündung, viele Wurm- und Parasitenerkrankungen, scheußlich infizierte Wunden und Blutvergiftungen, häufig auch Tuberkulose, viele Hauterkrankungen und Augenerkrankungen.“

Mittelstädt erinnert sich an viele bewegende Eindrücke aus einem Land, in dem viele Kinder an massiver Unterernährung leiden.

Den kompletten Artikel können Sie in der gedruckten Ausgabe und im ePaper der BZ lesen.

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