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Verlag

Verlagsgesellschaft Borgardt GmbH & Co. KG


Das Verlagsgebäude der BZ im Frühjahr 2009.

1853

Gründung einer Druckerei durch Anton Peters aus Koblenz; erste Herausgabe des wöchentlich erscheinenden „Anzeiger für den Amtsgerichtsbezirk Bremervörde“ am 24. September.
Erste Ausgabe des „Wochenblatt für die Amtsgerichtsbezirke Bremervörde, Beverstedt und Zeven“ am 31. Dezember.

 

buchdruckerei (ID: 1533233)
Die Buchdruckerei von Anton Peters.

1857 Nach drei weiteren Änderungen des Titels erscheint die Zeitung ab dem 4. Januar unter dem Titel „Hannoverscher Volksbote“.
1879 Die Zeitung erscheint dreimal in der Woche.
1885 Nach der Kreisreform konzentriert sich die Zeitung im Untertitel als „Kreisblatt und Vereinsblatt der landwirtschaftlichen Vereine von Bremervörde, Gnarrenburg und Selsingen“ auf das Gebiet des Landkreises Bremervörde.
1894 Der Firmengründer verstirbt; seine Söhne August und Theodor übernehmen Verlag und Druckerei.
1910 August Peters verstirbt; Bruder Theodor führt das Unternehmen zunächst weiter bis ihn Erbauseinandersetzungen zum Verkauf zwingen.
1911 Der bisherige Mitverleger der „Neuhaus-Ostener Zeitung“, Bernhard Borgardt, kauft den Verlag; der Titel wird geändert in „Bremervörder Zeitung“ und die werktägliche Erscheinungsweise eingeführt.

 


Die Verleger Anton Peters und Bernhard Borgardt.

1924 Bernhard Borgardt spezialisiert seine Druckerei auf die Herstellung von Kassenblocks und Durchschreibe-Bücher. Dem Unternehmenszweig gibt er einen eigenen Namen: „Nordwestdeutsche Kassenblock-Fabrik“ (Nokafa).

 


Frontansicht der „NoKaFa“ in den 1930er Jahren.

1932 Ab dem Herbst übt die Zeitung unverblümt deutliche Kritik an der Gau-NSDAP.
1933 Am 1. Oktober erscheint eine Nebenausgabe der NS-Parteizeitung „Hamburger Tageblatt“ unter dem Titel „Bremervörder Tageblatt“.
1934 Am 1. März wird Bernhard Borgardt gezwungen, das Erscheinen der Bremervörder Zeitung zugunsten des konkurrierenden Tageblatts einzustellen, das von da an in seiner Druckerei gedruckt wird.
1935 Da das Parteiblatt nicht floriert und ständig an Auflage verliert, wird es am 28. Februar zugunsten der unterbrochenen „Bremervörder Zeitung“ wieder eingestellt.
Bernhard Borgardt muss das Verlagsrecht an seine beiden minderjährigen Söhne in Pflegschaft abtreten.
1943 Die Zeitung stellt ihr selbstständiges Erscheinen am 3. Mai ein und wird  bei der „Zevener Zeitung“ gedruckt.
1945 Beim deutschen Beschuss der von Engländern bereits eingenommenen Stadt Bremervörde wird der Verleger Bernhard Borgardt tödlich verletzt. Seine Söhne Bernhard und Jürgen übernehmen das Unternehmen.
Aufgrund einer voreiligen Entscheidung des britischen Stadtkommandanten erscheint die Zeitung am 22. Juni für einen Tag als inoffiziell erste Nachkriegszeitung in den westlichen Besatzungsgebieten.
1949 Bis zur Aufhebung des Lizenzzwanges kann die Zeitung nicht erscheinen. Im Verbreitungsgebiet sorgt eine Lokalausgabe der „Lüneburger Landeszeitung“ für die tägliche Information der Bürger.
In der Druckerei wird parallel ein Anzeigenblatt herausgegeben, in dem amtliche Bekanntmachungen und Familienanzeigen erscheinen.
Kleine und mittlere Verlage entlang der Elbe gründen die „Norddeutsche Allgemeine“ für eine gemeinsame Mantelredaktion. Die „Bremervörder Zeitung“ erscheint wieder ab dem 1. Oktober.
1953 Das Unternehmen kann sein 100-jähriges Bestehen feiern. Zu diesem Zeitpunkt bildet die Druckerei den Haupterwerbszweig; die Zeitung im stark landwirtschaftlich geprägten Gebiet nimmt nur allmählich am „Wirtschaftswunder“ teil.
1965 Mit der Anschaffung einer modernen Rollenoffset-Druckmaschine wird ein neuer Geschäftszweig aufgebaut: die Herstellung von vierfarbigen Werbe-Beilagen in großen Auflagen.

1972 Die lokalen Zeitungen im Elbe-Weser-Dreieck schließen einen langfristigen Kooperationsvertrag und gründen die „Redaktionsgemeinschaft Nordsee“. Die Mantelredaktion wird bei der „Nordsee Zeitung“ in Bremerhaven angesiedelt.
Der Druck der Zeitung in Bremervörde wird aufgegeben und nach Bremerhaven verlegt. Dadurch ändert sich das Format vom Berliner auf das Rheinische.

1976 Die aus der „Norddeutschen Allgemeinen“ hervorgegangene Anzeigengemeinschaft „Zeitungsgruppe Nord“ schließt sich mit dem „Hamburger Abendblatt“ und weiteren Zeitungen im Umland der Metropole zur „Wirtschaftsraum-Kombination Hamburg“ zusammen.
1978 Die bisherige Bleisatz-Technik wird schrittweise durch den Fotosatz abgelöst. In der Druckerei werden hauptsächlich Werbedrucksachen hergestellt; die Produktion von Kassenblocks wird eingestellt.
1980 Die erste Ausgabe der „Rundschau“ erscheint. Seitdem wird das kostenlose Anzeigenblatt an alle erreichbaren Haushalte im Bremervörder Wirtschaftsraum verteilt.
1986 Das bisher einheitliche Unternehmen wird unter Beibehaltung der Gesellschafterstruktur in zwei rechtlich und wirtschaftlich voneinander unabhängige Firmen aufgeteilt: die „Verlagsgesellschaft Borgardt“ und die Druckerei B. Borgardt KG.
1992 Die Zeitung wechselt erneut den Druckstandort und wird seitdem in Stade gedruckt. Aufgrund dieser Veränderung kann die „Bremervörder Zeitung“ erstmals als Morgenzeitung erscheinen.
1998 Die Erben der 1976 bzw. 1989 verstorben Verleger Bernhard und Jürgen Borgardt sen. treffen Vereinbarungen zur gesellschaftsrechtlichen Trennung: der Stamm Bernhard Borgardt übernimmt die Druckerei, der Stamm Jürgen Borgardt sen. den Verlag.
2000 Im Februar erscheint die erste Ausgabe des „Sonntagjournal“. Seitdem werden die Leser im Verbreitungsgebiet der „Bremervörder Zeitung“ an jedem Tag der Woche mit aktuellen Nachrichten und Informationen von der Verlagsgesellschaft Borgardt beliefert.
2001 Die Verleger Jürgen und Rolf Borgardt entschließen sich, das durch den Auszug der Druckerei teilweise leer stehende Gebäude zu einem zeitgemäßen Geschäfts- und Verlagsgebäude umzubauen.

 


Die Verleger Rolf und Jürgen Borgardt.

2003 Das Unternehmen feiert sein 150-jähriges Jubiläum.
2012 Die Bremervörder Zeitung wird im Druckzentrum Nordsee in Bremerhaven gedruckt und erscheint komplett vierfarbig.
2013 Die Bremervörder Zeitung erscheint seit Dezember auch digital als ePaper sowie als App und ist jederzeit und auf der ganzen Welt verfügbar.

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