Donnerstag, 05. August 2021

Alfstedt wartet noch auf Fördermittel

Die Gemeinde Alfstedt hat die Krippe im früheren Kindergartengebäude erweitert. Das Investitionsvolumen für den neuen Gruppenraum und die Neugestaltung der Außenanlagen beträgt 600000 Euro.

Vom Land Niedersachsen erhält die Gemeinde Fördermittel in Höhe von 180000 Euro; macht bei 15 Krippenplätzen 12000 pro Krippenplatz. Laut der zuständigen Landesschulbehörde könne Alfstedt bald mit der Auszahlung rechnen, berichtete Bürgermeister Heinz Buck in der jüngsten Gemeinderatssitzung unter dem Tagesordnungspunkt „Haushaltsplan 2021“. Die Gemeinde hat ausreichend liquide Mittel – am 31. Dezember waren es 791000 Euro – um den Anbau eines zweiten Gruppenraumes zu bezahlen. Andernfalls wäre das Warten auf die zugesagten Fördergelder ein Problem, so Buck. Er hoffe, dass die Mittel in den nächsten Wochen zugewiesen würden. Der Landkreis Rotenburg bezuschusst die bauliche Erweiterung mit 37 500 Euro. Im Etat der Gemeinde war der Anbau 2019 mit knapp 500000 Euro veranschlagt, tatsächlich wurde der Anbau teurer, der Rat bewilligte 80000 Euro Mehrkosten. Auch baulich ergaben sich Verzögerungen.

Die Gemeinden Alfstedt und Ebersdorf betreiben die Krippe in Alfstedt und den Kindergarten in Ebersdorf gemeinsam. Bauliche Veränderungen finanziert die Eigentümer-Gemeinde.

Wenn die Krippe in Alfstedt nach der Corona-Krise wieder zum Normalbetrieb übergegangen ist, wird die BZ den Anbau vorstellen.

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