Samstag, 18. September 2021

Landschaftsstruktur im Blick

Strukturen in der Landschaft verbessern. Das ist das Ziel des Modellprojektes „Eigene Vielfalt – Gemeinsam zum Biotopverbund mit Naturschutz & Landwirtschaft“. Der Kreis Rotenburg ist Modellregion.

Passender geht es nicht: Die Nachricht, dass Rotenburg Teil dieses Projektes ist, erreichte den BUND-Kreisverband pünktlich zum Welttag der biologischen Vielfalt“ am Sonnabend. Das Projekt ist ein Ausfluss aus dem im vergangenen Jahr vereinbarten „Niedersächsischen Weg“, den Naturschutz, Landwirtschaft und Politik im vergangenen Jahr vereinbart haben. Dazu gehört ein gemeinsames Maßnahmenpaket für mehr Artenvielfalt und Insektenschutz.

Die Rede ist dabei von einem Insektenschutzprogramm sowie von einem Biotopverbund. Das Modellprojekt soll nun Aufschluss darüber geben, wie mehr artenreiche Lebensräume in der Agrarlandschaft geschaffen und die Vereinbarungen des „Niedersächsischen Weges“ umgesetzt werden können. Das alles findet in enger Kooperation des Umweltverbandes mit der Landwirtschaftskammer und dem Landvolk statt.

Im Bemühen um einen Biotopverbund würden sich die Beteiligten am Rahmenplan der Unteren Naturschutzbehörde orientieren, sagt Manfred Radtke (Foto). Dabei stelle sich dann die Frage, welche schon bestehenden Biotope sich miteinander verbinden lassen. Radtke spricht von „linearen Strukturen“. Die seien wichtig, um die „Verinselung“ der Biotope zu reduzieren. „Und dann hoffen wir auf die Meldung von Flächen, die sich für einen Verbund anbieten.“

Zunächst steht ein erstes Regionaltreffen auf dem Programm – als Startschuss für das, was in den kommenden drei Jahren passieren soll. (rk/men)

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