Samstag, 27. November 2021

Auf den Spuren der Gnarrenburger Modellregion

Klimaschutz und landwirtschaftliche Nutzung auf Hochmoorgrünland – passt das zusammen? Ein Modellversuch im Gnarrenburger Moor unter Einbindung von Wissenschaft, Ministerium, Behörden, Kommunen und nicht zuletzt der Landwirte vor Ort versucht Antworten auf diese Frage zu erlangen. Am Sonnabend informierte sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) auf einer in Augustendorf befindlichen Grünlandfläche des Glinstedter Landwirts Wolfgang Kück über den Sachstand. Aus gutem Grund: „Beim Klimaschutz kommen wir in Niedersachsen nicht um das Thema Moorschutz herum“, sagte der „MP“, für den alle Akteure einen moorkundlichen Open-Air-„Crashkurs“ vorbereitet hatten.

Unter Federführung des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) erforschen die Landwirtschaftskammer, das Thünen-Institut für Agrarklimaschutz und die „Kooperation Gnarrenburger Moor“ mit beteiligten Landwirten und Grundeigentümern seit fünf Jahren in den Gnarrenburger Moordörfern, wie sich der CO2-Ausstoß von Mooren verringern lässt und wie sie wiedervernässt werden können, ohne dabei als landwirtschaftliche Fläche verloren zu gehen.

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