Samstag, 25. September 2021

Bis 31. Oktober soll alles fertig sein

Der Turm der Liborius-Kirche ist Wahrzeichen Bremervördes. Derzeit wird das Dach neu gedeckt. Kupfer löst marode Holzschindeln ab. Bis 31. Oktober, so war jetzt zu hören, sollen alles fertig sein.

.Schon seit vielen Jahren waren die Verwitterungsschäden an der Turmeindeckung der Liborius-Kirche offensichtlich. Die Holzschindeln waren weitgehend durchgefault und marode. Deshalb hatte die Kirchengemeinde in den vergangenen Jahren mehrfach Notabdichtungsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Doch es sollte endlich eine nachhaltigere Lösung her. Deshalb hatten der Kirchenvorstand der Liborius-Gemeinde und der Kirchenkreis lange mit der Landeskirche wegen einer Neueindeckung verhandelt. Am Ende mit Erfolg.

Die neue Turmeindeckung, von unten schon zu sehen, besteht künftig nicht mehr aus Holzschindeln. In Abstimmung mit dem Büro für denkmalgerechte Sanierungen in Berlin als leitendem Architekturbüro und im Einvernehmen mit dem niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege hatte sich der Kirchenvorstand stattdessen für die langlebigere und bessere Variante der Eindeckung mit Kupferblech in Stehfalztechnik entschieden. Das ist eine traditionelle, denkmalgerechte und bewährte Eindeckungsart für Turmhelme, die einen langjährigen Schutz vor der Witterung verspricht.

Gute Sache für die Liborius-Kirchengemeinde: Die Kosten für die Sanierung tragen die Landeskirche und der Kirchenkreis, wobei die Landeskirche den Löwenanteil übernimmt. „Insgesamt sind wir mit dem Fortschritt der Arbeiten sehr zufrieden“, sagte Architekt Julian König am Donnerstag bei einer Baubesprechung.

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