Dienstag, 26. Oktober 2021

Handballerinnen treffen auf Bundesliganachwuchs

Bremervörde. Endlich geht‘s wieder los. Auch die Handball-Jugendteams des TSV Bremervörde freuen sich auf die neue Saison. Wegen der Pandemie waren die Talente über Monate ausgebremst. Es konnte zwar trainiert werden, Punktspiele gab es jedoch nicht. Ganz besonders gespannt blicken die TSV-Verantwortlichen auf zwei Teams. Sowohl die weibliche A-Jugend als auch die weibliche C-Jugend gehen in der Oberliga, damit in der höchsten Spielklasse in Niedersachsen, an den Start und messen sich zum Teil mit den Nachwuchsteams von Bundesligavereinen. Beide starten am Sonntag mit Heimspielen.

Bremervörde. Endlich geht‘s wieder los. Auch die Handball-Jugendteams des TSV Bremervörde freuen sich auf die neue Saison. Wegen der Pandemie waren die Talente über Monate ausgebremst. Es konnte zwar trainiert werden, Punktspiele gab es jedoch nicht. Ganz besonders gespannt blicken die TSV-Verantwortlichen auf zwei Teams. Sowohl die weibliche A-Jugend als auch die weibliche C-Jugend gehen in der Oberliga, damit in der höchsten Spielklasse in Niedersachsen, an den Start und messen sich zum Teil mit den Nachwuchsteams von Bundesligavereinen. Beide starten am morgigen Sonntag mit Heimspielen.

Zwei Oberliga-Teams

Zwei Jugendteams in der Oberliga – das ist ein Novum in der 75-jährigen Geschichte der Handballabteilung. Deshalb sei man darauf auch durchaus ein bisschen stolz, verrät Sylvana Zasendorf-Motzkus, die zusammen mit Yvonne Wegner die weibliche C-Jugend trainiert und sich auf den Vergleich mit den besten Nachwuchsteams im Lande freut.

Eine Qualirunde zur Oberliga gab es wegen der Pandemie nicht. Die Bremervörder Mannschaft wurde für die Oberliga gemeldet und stand aufgrund der Erfolge in den vergangenen Jahren weit oben in der Setzliste. Das Team spielt in großen Teilen bereits seit den Minis zusammen, wurde mehrfach Meister und Pokalsieger in der Region Elbe-Weser. „Es ist ein ganz toller Jahrgang mit sehr vielen talentierten und ehrgeizigen Mädchen“, sagt Zasendorf-Motzkus.

Die erfolgreiche und nachhaltige Nachwuchsarbeit an der Oste zeigt sich auch darin, dass gleich fünf Spielerinnen für die Niedersachsenauswahl nominiert worden sind. Allrounderin Inja Motzkus, Mila Holst (Linksaußen), Neela Keitsch (Rückraum), Kreisläuferin Mariell Heidhoff, Maria Martyn (Rückraum) sowie die mit einem Zweitspielrecht für den TSV ausgestattete Horneburgerin Tabea Gerkens (Rückraum) gehören zum Team Niedersachsen und trainieren alle 14 Tage im HVN-Stützpunkt Hollenstedt. Auch darauf sei man in der Handballabteilung „sehr stolz“.

Insgesamt besteht der C-Jugendkader aus 19 Spielerinnen, die zweimal pro Woche trainieren, und einige zusätzlich ein weiteres Mal mit der in dieser Saison von Sascha Rajkovic trainierten B-Jugend. Das Team des TSV besteht zum Großteil aus C-Jugendlichen des jüngeren Jahrgangs. Deshalb sieht Trainerin Sylvana Zasendorf-Motzkus das Abenteuer Oberliga im ersten Jahr auch in erster Linie als Saison, „in der die Mädchen ganz viel Erfahrung sammeln, ganz viel Spaß haben sollen und wir den Bremervörder Handball in Niedersachsen präsentieren wollen“.

Für die Mädchen, das Betreuerteam und die Eltern bedeutet die Oberliga einen großen zeitlichen Aufwand, aber alle seien sehr gespannt auf die Vergleiche mit Topteams wie Buxtehude, Hannover Burgdorf oder Hannover-Badenstedt. Die Coaches gehen fest davon aus, dass ihr Team Erfolgserlebnisse feiern wird. „Gegen vier, fünf Gegner haben wir gute Chancen“, sagt Zasendorf-Motzkus, die dann im nächsten Jahr als älterer Jahrgang in der Oberliga angreifen möchte.

Zum Auftakt kommt am Sonntag (13 Uhr, Halle Gnarrenburger Straße) mit der SG Findorff aus Bremen, ein Gegner, „den wir schlagen können“.

Weibliche A-Jugend

342 Tage, nachdem der Aufstieg in eigener Halle gegen Jahn Hollenstedt geschafft wurde, startet die A-Jugend nun ebenfalls in die Oberligasaison. Und gleich zum Start ist Derbytime. Die Bremervörderinnen treffen am morgigen Sonntag um 15 Uhr (Halle Gnarrenburg Straße) zum Auftakt auf die JSG Fredenbeck/Stade und sind Außenseiterinnen. Nach einer holprigen Vorbereitung und fünf Abgängen wird die Mannschaft um das Trainerteam Felix und Margarita Weber nach eigener Einschätzung „selten als Favorit in die Spiele gehen“.

„Doch gerade zuhause wollen wir alle Gegner ärgern und lange mithalten, für uns ist das ein Abenteuer und ein gelungener Abschluss einer dann vier Jahre langen Reise“, sagt Felix Weber. Man habe allerdings gegen Fredenbeck „nichts zu verschenken“ und wolle alles in die Waagschale werfen. Erstmals mit dabei: Annika Jans. Sie kommt vom TuS Harsefeld und ist eine Verstärkung auf der Kreisposition. Weber ist froh, einen Neuzugang präsentieren zu können und hofft auf viele Zuschauer.

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