Dienstag, 26. Oktober 2021

High-Tech bald am Moorhimmel?

Gnarrenburg. Gute Nachrichten für den „Initiativkreis Huvenhoopsflieger“: Die Gruppe um den Augustendorfer Fritz Metscher, der mit einem halben Dutzend Mitstreiter einem dunklen Geheimnis im Huvenhoopssee auf der Spur ist, könnte schon bald High-Tech-Unterstützung aus der Luft erfahren. Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) prüft zurzeit, ob die Suche nach dem Jagdflugzeug in ein Forschungsprojekt eingebunden werden kann. Wie berichtet, ist der Initiativkreis um Metscher davon überzeugt, dass ein am 4. August 1944 von Alliierten abgeschossenes Jagdflugzeug unter einem inzwischen verlandeten Areal neben dem Moorsee liegt.

Am Mittwoch konnten Metscher und Henning Müller (Kreisarchiv) sowie der Augustendorfer Bürger Klaus Schomaker vom Initiativkreis ein Team des Leibniz-Instituts vor Ort begrüßen: Prof. Dr. Mike Müller-Petke, Leiter des Forschungsbereiches Grundwasser, und Greta Clasen von der Öffentlichkeitsarbeit des Instituts verschafften sich erstmals vor Ort einen Überblick vom Gelände – in gebotenem Abstand: Denn die fragliche Stelle liegt inmitten eines Naturschutzgebietes mit einem strikten Betretungsverbot.

Umso größer sind die Hoffnungen des Initiativkreises mit Blick auf die technischen Möglichkeiten des Instituts in Hannover. Denn das LIAG begutachtet derzeit Gebiete zur Erprobung ihrer Messtechnik mithilfe von Drohnen.

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