Dienstag, 26. Oktober 2021

Verbesserte Leistung bringt noch keine Punkte

GNARRENBURG. Nach dem Debakel beim SV Anderlingen und einem spielfreien Wochenende ging es für den TSV Gnarrenburg in der siebten Kreisligapartie gegen den Rotenburger SV II vor allem um eine Wiedergutmachung. Das Schlusslicht präsentierte sich dann am Sonnabend auf dem eigenen Platz auch deutlich besser, doch zu einem Punktgewinn oder gar den ersten Sieg sollte es nicht reichen. Nach dem Abpfiff notierte der TSV eine in der Höhe verdiente 1:5-Niederlage.

Am Donnerstag (19.30 Uhr) trifft der TSV Gnarrenburg in einer weiteren Heimpartie auf den Bremervörder SC. Bis dahin hätte das Team von Trainer Mirko Böttjer ein Erfolgserlebnis gut brauchen können, doch das war gegen die Oberligareserve trotz der Leistungssteigerung nicht drin. Der Gastgeber konnte nur kämpferisch Paroli bieten und dem spielstarken Favoriten zumindest eine Halbzeit wenig erlauben. Hinzu kamen einige gut vorgetragene Konter. Auch das erste Tor erzielte Gnarrenburg, als der Gästekeeper in der 42. Minute patzte. Der RSV-Schlussmann ließ Ball durch die Hände gleiten, die Kugel prallte dem Gnarrenburger Justin Schmidt an die Ferse, von dort ans Schienbein des Keepers, Schmidt kam noch mal irgendwie an den Ball und stocherte ihn über die Linie. Fast im Gegenzug gelang dem Rotenburger Spielertrainer Michel Müller der Ausgleich.

Zuvor hatte der heimische Schlussmann Nico Sommer einige RSV-Treffer verhindert und auch im zweiten Durchgang rückte Sommer mit tollen Paraden in den Blickpunkt. Dennoch konnte der Gast nachlegen und dies schon unmittelbar nach dem Wiederbeginn durch den agilen Angreifer Buba Jabbi. Das 1:2 war zugleich vorentscheidend. Gnarrenburg konnte den kompakten Auftritt nicht fortsetzen und spätestens mit einem zweiten Jabbi-Treffer (64.) war die Partie für die Hausherren gelaufen. Danach fuhr der Gast den Sieg solide ein. Nicht nur das: Nochmals Buba Jabbi (70.) und Linus Baselt (83.) bauten den Vorsprung aus.

Es war bezeichnend für das Kräfteverhältnis, dass die Gnarrenburger in der zweiten Halbzeit nur zu einer torgefährlichen Aktion kamen. Dabei war der gerade eingewechselte Patrick Viehöfer erfolgreich, doch das Tor wurde vom Unparteiischen aberkannt.

Die Enttäuschung hielt sich beim Heimcoach MIrko Böttjer in Grenzen: „Wir haben es eine Halbzeit sehr ordentlich gemacht und vor allem defensiv sehr gut gearbeitet. Das schnelle 1:2 hat uns in der zweiten Halbzeit aus der Bahn geworfen und dann war gegen den starken Gegner nicht viel mehr drin.“ (db)

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