Freitag, 01. Juli 2022

Handball-Region geht in den Lockdown

Bremervörde. Pause für den Handball auf regionaler Ebene – schon wieder. Die Regionen des Handballverbandes Niedersachsen (HVN) unterbrechen wegen der angespannten Corona-Lage ab sofort den Spielbetrieb – bis mindestens Ende Januar 2022. Darauf haben sich die Vorsitzenden am Wochenende bei einer Tagung des erweiterten Präsidiums verständigt. Die Zwangspause gilt sowohl im Jugend- als auch im Seniorenbereich und betrifft somit auch viele Mannschaften des TSV Bremervörde.

Bremervörde. Pause für den Handball auf regionaler Ebene – schon wieder. Die Regionen des Handballverbandes Niedersachsen (HVN) unterbrechen wegen der angespannten Corona-Lage ab sofort den Spielbetrieb – bis mindestens Ende Januar 2022. Darauf haben sich die Vorsitzenden am Wochenende bei einer Tagung des erweiterten Präsidiums verständigt. Die Zwangspause gilt sowohl im Jugend- als auch im Seniorenbereich und betrifft somit auch viele Mannschaften des TSV Bremervörde.

Sandra Pragmann, stellvertretende Vorsitzende der Handball-Abteilung des TSV Bremervörde, sagt gestern auf BZ-Anfrage: „Organisatorisch bedeutet 2G-Plus einen riesigen Kraftakt für alle Freiwilligen im Verein. Jeder muss immer frisch getestet sein, um zum Beispiel als Ordner, Trainer oder Schiedsrichter fungieren zu können. Das ist schlichtweg nicht immer leistbar. Daher tragen wir die Entscheidung der HREW uneingeschränkt mit. Darüber hinaus ist es mehr als sinnvoll, die Kontakte in der jetzigen Situation zu beschränken. Da passen Spielpaarungen aus unterschiedlichen Regionen einfach nicht ins Bild.“

Wie es in den Ligen ab Landesklasse aufwärts weitergeht, soll sich in dieser Woche entscheiden – frühestens Donnerstag, wie es heißt. Die HVN-Verantwortlichen haben darüber gestern Abend in Videokonferenzen mit den Vereinen beraten; weitere folgen. Vor dem Hintergrund, dass in Niedersachsen aller Voraussicht nach ab Mittwoch die Corona-Warnstufe 2 zum Tragen kommt, darf man gespannt sein, ob es auf höherklassiger Ebene weiter geht. Die verschärften Corona-Maßnahmen sehen für den Amateurhandball die 2G-Plus-Regelung vor. „Ob unsere Vereine das noch leisten wollen und können, wird die entscheidende Frage sein“, merkt HVN-Präsident Stefan Hüdepohl an.

Was den Trainingsbetrieb betrifft, gibt es keine generelle Entscheidung des Verbandes. „Über dessen Fortführung entscheidet jeder Verein individuell unter Berücksichtigung der jeweiligen Corona-Regelungen“, so Bernd Wassermann, Vorsitzender der Handball-Region Elbe-Weser (HREW).

Dazu Sandra Pragmann: „Für uns hat der Trainingsbetrieb – insbesondere der Kinder und Jugendlichen – absolute Priorität. Sportliche Betätigung ist wichtig und diese werden wir den Kindern durchweg anbieten, sofern die rechtliche Lage es zulässt. Wir haben viele tolle Leute im Verein, die diesen Aufwand für die Kinder gerne betreiben“.

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