Donnerstag, 06. Oktober 2022

Ebersdorf geht Lücken an

Die Gemeinde Ebersdorf investiert 276.000 Euro in den Breitbandausbau. Das hat der Ebersdorfer Rat jetzt beschlossen. Bis 2028 sollen „weiße Flecken“ in Ebersdorf und Neu Ebersdorf Geschichte sein.

Der Ausbau ist Teil eines kreisweiten Vorhabens. Der Bund fördert 50 Prozent der Gesamtkosten der Versorgung mit schnellem Internet, das Land Niedersachsen 25 Prozent. Die restlichen 25 Prozent teilen sich Landkreis und Gemeinden. Insgesamt steckt der Landkreis Rotenburg rund 130 Millionen Euro in die Breitbanderschließung seiner 13 Mitgliedskommunen. Die Schließung der Lücken in den fünf Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Geestequelle kostet rund 7,3 Millionen Euro. Ebersdorfs Gemeindebürgermeister Bernd Witte sprach in der Sitzung im „Ebersdorfer Hof“ von 1.145 Adressen, die vor der Erschließung stünden. Nach Abzug der Fördermittel von Bund und Land teilen sich der Landkreis und die fünf Gemeinden Alfstedt, Hipstedt, Ebersdorf, Basdahl und Oerel die verbleibenden rund 1,8 Millionen Euro, verbleibt für den Landkreis und die fünf Gemeinden zusammen ein Eigenanteil von je rund 910.000 Euro. 276.000 Euro davon trägt die Gemeinde Ebersdorf, da gab es am Mittwoch gar keine Diskussion.

Ratsherr Klaus Manal erklärte, die Gemeinde nehme zwar viel Geld in die Hand, aber gleichzeitig „den Schlüssel in die Zukunft“. Für den Mittelstand, künftige Gewerbeansiedlungen oder auch das Arbeiten von zu Hause eröffne der Anschluss ans schnelle Internet neue Chancen und Möglichkeiten.

Der Betrag wird als Verpflichtungsermächtigung in den Haushalt eingestellt und in den Haushaltsjahren 2024 bis 2028 à 55.200 Euro abgerufen.

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