Samstag, 01. Oktober 2022

BSC muss ins Quali-Endspiel

Bremervörde. Der Bremervörder SC hat den Satzball nicht verwandelt. Der Fußball-Kreisligist muss nach einem 2:2 gegen den TSV Groß Meckelsen weiter um die Qualifikation für die Meisterrunde bangen. Die Entscheidung ist auf nächsten Sonntag vertagt. Schlecht für den BSC, gut für die Fans aus der Region, denn sie bekommen im Schützenhof ein „Endspiel“ gegen den MTV Hesedorf, der sich seinerseits mit einem Sieg im Stadtduell den Platz in der Aufstiegsrunde sichern kann.

„Ärgerlich, aber wir nehmen es jetzt so wie es ist“, meinte BSC-Trainer Tobias Wilkens nach dem gestrigen 2:2. Was anderes bleibt ihm auch nicht, denn sein Team braucht noch einen Punkt. Den einen Zähler gestern verdienten sich die Grün-Roten erst in der zweiten Halbzeit, denn vor allem die erste halbe Stunde des ersten Durchgangs „haben wir verpennt“, so der Coach. Auf dem ungeliebten B-Platz – Platz eins war nicht bespielbar – kam der Gast aus Groß Meckelsen zunächst deutlich besser zurecht und zu einem Blitzstart. Es waren gerade einmal 90 Sekunden gespielt, als Ricardo Vlaicu, der Stammkeeper Hannes Glandorf vertrat, den Ball aus dem Netz holen musste. Bjarne Bramerloh, der später mit Knieverletzung runter musste, traf von der rechten Seite aus zwölf Metern mit sehenswertem Volleyschuss zum frühen 0:1 (2.). In der 18. Minute brachte ein Patzer von Marvin Brünjes den Gästen die nächste gute Chance und das 0:2 durch Dennis Wiens. Zuvor hatte Pascal Steingröver in der 6. Minute aus kurzer Distanz die große Chance zum Ausgleich vergeben.

Erst nach dem 0:2-Rückstand war der BSC, der sich viele Fehler im Spielaufbau leistete, wachgerüttelt und kam langsam besser ins Spiel. Lohn war der Anschlusstreffer durch Toni Fahrner. Er traf in der 36. Minute per Flachschuss zum 1:2.

Behrendt besorgt das 2:2

Die zweite Halbzeit ging dann mit klaren Feldvorteilen an die Gastgeber, die sich deutlich steigern konnten. In der Offensive fehlte aber die letzte Genauigkeit. Hochkarätige Torchancen waren Mangelware. Zudem war Gästekeeper Lukas Fitschen ein souveräner Rückhalt. So brauchte es eine Standardsituation, um das 2:2 zu erzielen. In der 68. Minute nutzte Abwehrmann Martin Behrendt einen Eckstoß von Pascal Steingröver per Kopf zum verdienten Ausgleich.

„Positiv ist, dass wir aus dem 0:2 noch ein verdientes Unentschieden gemacht haben. Die Moral hat gestimmt. Für mehr haben uns in den entscheidenden Momenten offensiv aber die Cleverness und der entscheidende Pass gefehlt“, so das Fazit des Bremervörder Trainers.

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