Samstag, 28. Mai 2022

„Wir sollten Vorreiter sein“

Vor Wochen starteten Jugendliche aus der Gemeinde Oerel eine Unterschriftenaktion. Sie wünschen sich für ihre Altersgruppe mehr Angebote im Dorf. Nun gab es erste Gespräche mit dem Bürgermeister.

Am Montagabend wurde das Thema im Gemeinderat diskutiert. Eine Skateranlage, ein Basketballspielfeld und das alles mit freiem W-Lan – das könnten sich die Jugendlichen gut in Oerel vorstellen. Mit diesen Wünschen stießen sie bei den Ratsmitgliedern auf offene Ohren. „Die Jugendlichen haben in der Corona-Zeit stark gelitten. In Bremervörde wird jahrelang darüber beraten, wir sollten Vorreiter sein und schnell etwas für sie tun“, machte sich Ratsmitglied Marianne Antons für die Jugendlichen stark.

In Oerel würde sich als Platz für eine Skateranlage das Gelände am Sportplatz oder das Schulgelände anbieten.

Am Montag wurde ein Platz auf dem Schulgelände zwischen Beachvolleyball- und Soccerfeld von den Ratsmitgliedern favorisiert. Die Jugendlichen sollen weiter in die Planung mit eingebunden werden und zunächst 10.000 Euro dafür in den Gemeindehaushalt eingestellt werden. Dem stimmte der Rat einstimmig zu. „Wir sollten jetzt auch nicht ewig auf etwaige Fördergelder für das Projekt warten, sondern zügig loslegen“, forderte Ratsmitglied Thomas Dede. Jetzt muss geklärt werden, ob solch eine Skateranlage überhaupt auf dem Samtgemeinde-Grundstück gebaut werden darf. Die Ratsmitglieder möchten sich zudem demnächst Skateranlagen anschauen. „Wir sollten mal nach Selsingen zur dortigen Anlage fahren“, schlug Marianne Antons vor. Dem stimmte der Rat ebenfalls zu.

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