Sonntag, 25. September 2022

Nur noch ein Sieg fehlt zum Aufstieg

Rotenburg. Der Anderlinger Trainer hatte ja schon vor der Begegnung mit dem Rotenburger SV II vermutet, dass die Gastgeber antreten werden, den Tabellenersten und Anwärter auf die Meisterschaft so richtig zu ärgern. Und damit lag Tomas Meyer richtig. Die Rotenburger machten es seinem Team am Sonntag nicht leicht. Trotzdem endete das Spiel mit 4:0 für die Anderlinger.

Nach diesem Erfolg ist dem SVA die Meisterschaft und die Rückkehr auf Bezirksebene nach 17 Jahren kaum mehr zu nehmen. Schon am kommenden Mittwoch, 4. Mai, könnten die Sektkorken knallen. Sollte Anderlingen das Nachholspiel beim TSV Groß Meckelsen (20 Uhr in Hamersen) gewinnen, wäre der Titelgewinn perfekt. Der Tabellenführer hätte dann 51 Punkte auf dem Konto. Hesedorf/Nartum, das die kleine Chance durch ein 4:2 gegen Zeven wahrte, könnte das Meyer-Team dann bei nur noch zwei ausstehenden Partien nicht mehr einholen.

Zum gestrigen Spiel: Die Rotenburger agierten sehr kompakt und ließen zeitweise kaum Torchancen der Gäste zu. Auf der anderen Seite war Torhüter Arne Treu wieder einmal eine gute Versicherung. Das erste Tor fiel für Anderlingen nach gut 20 Minuten. Nach einem Foul an Brian Müller verwandelte Phil Steffens den Freistoß in seinem ersten Saisontor im Nachschuss zum 1:0. Anschließend gestaltete sich die Partie fast ausgeglichen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Es ergaben sich immer wieder Tormöglichkeiten für beide Kontrahenten, ohne dass die Chancen verwertet werden konnten.

Erst in der 37. Minute war es wieder ein Foul der Rotenburger, das für ein weiteres Tor sorgte. Zunächst ließ Schiedsrichter Günter Bassen das Spiel weiterlaufen. Doch dann war es erneut Phil Steffens, der den Freistoß im Nachschuss in der langen Ecke des gegnerischen Tores platzierte.

Die Gastgeber hatten sich gerade wieder gesammelt, als Lucas Heins nur zwei Minuten später den Rotenburger Torwart Tom Knaak mit einem Heber ausspielte und zum 3:0 traf.

Die zweite Halbzeit begann für die Rotenburger vielversprechend. Sie setzten auf Konter und gingen früh in die Zweikämpfe. Obwohl sie sich so oft durchsetzten, gelang es ihnen nicht, den Ball im Tor von Arne Treu zu versenken und ihre Chancen zu nutzen.

Der letzte Treffer für Anderlingen fiel dann kurz vor Schluss in der 85. Minute. Phil Steffens nahm einen hohen Ball an, spielte quer zu Offensivmann Lucas Heins. Der fackelte nicht lange und versenke den Ball zum vierten Mal für Anderlingen. Zum Ende der Partie wechselte Tomas Meyer noch das Anderlinger Urgestein Marco Holsten ein, der dann das 5:0 nur um Haaresbreite verpasste. (zz/he/mib)

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