Dienstag, 05. Juli 2022

Hammerwurf-Vizetitel für Dunja Eileen Wagener

Gnarrenburg. Der VfL Lingen war am Wochenende Ausrichter der Landesmeisterschaften in den Einzeldisziplinen der Jugend U16 und U20. Unter den mehreren 100 jungen Sportlern und Sportlerinnen aus Niedersachsen und Bremen im Emsland-Stadion waren bei guten äußeren Bedingungen auch vier Athletinnen des TSV Gnarrenburg.

Faye Bollmeyer und Felicia Kück mussten als erste einsteigen. Im neu entwickelten Rahmenwettbewerb des Mehrfachsprungs (geschaffen, um an den Dreisprung heranzuführen) galt es, die gezeigten Trainingsleistungen im Wettkampf umzusetzen. Das gelang. Nach anfänglicher Aufregung zeigten beide, dass sie über großes Sprungtalent verfügen. Und sie waren die jüngsten Teilnehmerinnen in diesem Wettbewerb. Am Ende der sechs Versuche belegte Faye Bollmeyer Platz vier vor Felicia Kück. Dunja Eileen Wagener griff im Anschluss mit dem Speerwurf der W15 ins Geschehen ein. Sie zeigte sich konzentriert und freute sich über Platz vier.

Der zweite Tag der Meisterschaften begann für das Gnarrenburger Quartett mit der 4 x 100 m Staffel – eine Premiere. Die Nervosität war spürbar. Klappen die Wechsel? Schaffen wir das überhaupt? Die Bedenken sollten sich als unbegründet herausstellen: Platz sieben für die jüngste Staffel im Teilnehmerfeld und eine Zeit, die in die aktuelle Bestenliste Eintrag finden wird.

Nach kurzer Pause hieß es für Dunja Eileen Wagener, sich im Hammerwurf der Konkurrenz zu stellen. Das gelang mit Bravour. Sie warf das drei Kilo schwere Wurfgerät auf 35,19 Meter. Neue persönliche Bestleistung, neuer Kreisrekord und der Vizelandesmeistertitel. Direkt im Anschluss stand das Kugelstoßen auf dem Programm. Der Substanzverlust machte sich bemerkbar. Wagener erreichte den Endkampf der besten acht Athletinnen, kam aber mit 9,02 m nicht an ihre Bestleistung heran und wurde Siebter.

Trainer Thomas Volbers war vom Auftritt der Gnarrenburger Leichtathletinnen begeistert: „Die vier haben ihre Sache mit großer Konzentration, viel Motivation, ernsthaft, aber auch mit der dazugehörigen Lockerheit und der nötigen Portion Spaß gemeistert. Sie haben den TSV Gnarrenburg hervorragend repräsentiert und erlebt, dass sie mit den besten Athletinnen in Niedersachsen in ihren Altersklassen mithalten können!“ (bz/mib)

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