Mittwoch, 10. August 2022

Neue Waldpädagogen gesucht

Das Waldpädagogikzentrum Elbe-Weser sucht Menschen, die Lust und Spaß daran haben, die waldbezogene Umweltbildung der Niedersächsischen Landesforsten zu unterstützen. Ein Lehrgang bereitet darauf vor.

Die Niedersächsischen Landesforsten nehmen im Auftrag des Landes Niedersachsen Aufgaben im Bereich der Umweltbildung wahr. In den elf Waldpädagogikzentren und neun Walderlebniseinrichtungen bieten sie ein umfangreiches wald- und umweltpädagogisches Angebot an. Das macht die Landesforsten zum größten außerschulischen Lernort in Niedersachsen. Die Waldpädagogikzentren werden von pädagogisch geschulten Försterinnen und Förstern geleitet. Unterstützt werden sie in ihrer Arbeit durch zertifizierte Waldpädagoginnen und Waldpädagogen, die freiberuflich für die Landesforsten tätig sind.

Florian Offermanns, Förster im Forstamt Harsefeld und Leiter des Waldpädagogikzentrums Elbe Weser, erklärt: „Jeder Waldpädagoge hat seine eigenen Schwerpunktthemen. So können wir vom Kindergarten über sämtliche Schulformen und Klassenstufen bis hin zu Erwachsenen zielgruppengerechte Umweltbildungsangebote anbieten und durchführen.“

Regional sei das Team des Waldpädagogikzentrums Elbe-Weser in Harsefeld ganz gut aufgestellt, sagt Offermanns. Aber die Bildungsregion des Elbe-Weser-Dreiecks, die mit Bildungsangeboten abgedeckt werde, sei sehr groß. Besondere Arbeitsschwerpunkte fänden sich in den Regionen Bremervörde, Osterholz-Scharmbeck, Zeven sowie Harsefeld/Stade. „Hier, aber auch darüber hinaus vor allem im Raum Cuxhaven, könnte ich noch Verstärkung durch zertifizierte WaldpädagogInnen gebrauchen, um überall kontinuierlich waldpädagogische Programme anbieten zu können“, hofft Offermanns auf Verstärkung.

Die Niedersächsischen Landesforsten bieten jedes Jahr interessierten Menschen die Chance auf eine bundesweit anerkannte Qualifizierung auf hohem waldpädagogischen Niveau. Ziel der Fortbildung ist es unter anderem, ein Netzwerk aus qualifizierten und motivierten WaldpädagogInnen aufzubauen, um diese dann freiberuflich in der forstlichen Bildungsarbeit einzusetzen. (bz)

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