Samstag, 08. Oktober 2022

MTSV Selsingen vermasselt Saisonstart gehörig

Von Michael Brinkmann

Nartum. Bezirksliga-Absteiger MTSV Selsingen ist mit einer Niederlage in die Kreisliga-Saison gestartet, die FSV Hesedorf/Nartum mit einem optimalen Auftakt. Der Vizemeister der Vorsaison setzte sich gestern Abend am zweiten Spieltag mit 3:0 durch und schaffte somit im zweiten Spiel den zweiten Sieg.

War der 4:2-Erfolg vergangenen Sonntag in Bevern eher glücklich, gewann die Mannschaft von Trainer Vitali Kalteis die zweite Saisonpartie völlig verdient. Das betonte Selsingens André Schmidt. Für dessen Mannschaft, die vergangene Woche spielfrei war, gab es vor allem in der ersten Halbzeit nichts zu holen. „Die war von zu viel Respekt geprägt“, meinte Schmidt, der gestern den urlaubenden Trainer Daniel Ariens vertrat.

Die Partie war bereits nach weniger als zehn Minuten vorentschieden. Kevin Romer hatte in der 4. Minute per Lupfer über Keeper Patrick Ehlers zum 1:0 getroffen. Diesem Treffer sei allerdings ein Foul der FSVer vorangegangen. Vier Minuten später dann der zweite frühe Schock für die Gäste. Nach einer Flanke sprang der Ball dem MTSV-Defensivmann Christoph Martens an den Oberschenkel und von dort zum 0:2 ins Tor. In der 28. Minute dann bereits das 3:0 für Hesedorf/Nartum. Jan-Patrick Müller stand nach Flanke von der rechten Seite ziemlich frei im Strafraum und ließ Ehlers keine Chance.

Vier Minuten später blieb der Selsinger Keeper dann Sieger im Eins-gegen-Eins mit Müller und verhinderte das 0:4.

Der zweite Durchgang lief dann versöhnlicher für den MTSV. „Da haben wir Moral gezeigt und eine Schippe draufgelegt. Das stimmt uns positiv“, meinte Betreuer Schmidt, der besonders Youngster Jan Schröder lobte, der in seinem ersten Herren-Ligaspiel als „Sechser“ und später in der Innenverteidigung bester Mann seines Teams gewesen sei. Für Selsingen reichte es offensiv allerdings nur zu einem Pfostenschuss von Fabian Wodke sowie einem Freistoß von Carsten Müller (70.), der nur knapp am Tor vorbeiging. In der Szene, die zum Freistoß führte, hatte der bereits mit gelb verwarnte FSV-Spieler Lasse Rosebrock Glück, dass der Schiri das Foul nicht mit Gelb-Rot ahndete.

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