Dienstag, 29. November 2022

TSV Gnarrenburg erkämpft einen Punkt

Der TSV Gnarrenburg hat vor einer starken Kulisse von knapp 200 Zuschauern beim Tabellenführer FC Ostereistedt/Rhade ein gerechtes 2:2 (1:2) erreicht. In einem packenden Spitzenspiel der 1. Kreisklasse Nord verpassten die Gastgeber in Hälfte eins die Weichen auf Sieg zu stellen. Danach bestimmten die Rot-Schwarzen die Spielrichtung, hätten ebenso wir der Gegner für einen Lucky Punch sorgen können.
Das erste Ausrufezeichen setzte der Tabellenzweite über Jason Gerdts, der mit einem Kopfball nur die Latte traf (5.). In der Folgezeit waren es die Gastgeber, die das Spiel – angetrieben von Timo Schlesselmann, kontrollierten und zu Chancen kamen. Das mögliche 1:0 vereitelte TSV-Keeper Julian Saborskich, der im Eins gegen eins Sieger gegen Mahdi Muhsen blieb (15.).
„Wir haben von Beginn an keinen Zugriff auf den Gegner bekommen und ihn einfach spielen lassen“, ärgerte sich Trainer Mirko Böttjer, der dennoch die eigene Führung notierte (21.). Nach einem Eckball lenkte Jan Kruse die Kugel ins eigene Tor. Die Bargemann-Elf zeigte sich wenig geschockt und ließ fast im Gegenzug das 1:1 folgen. Dabei stand der 37-jährige Schlesselmann erneut im Fokus und hämmerte einen Freistoß durch die Mauer ins untere Eck.
Die Abwehr um Till Tietjen stand weiter unter Druck und kassierte das 1:2 durch Tim Schröder (29.). Mit einem „Zuckerpass“ in die Tiefe bediente Kaira Sidibeh seinen Sturmpartner, der überlegt mit seinem 12. Saison-Treffer abschloss. Den knappen Rückstand rettete die Böttjer-Elf in die Pause.
„Wir haben in der Halbzeit auf Viererabwehrkette und einen Stürmer umgestellte“, verriet Michael Jablonowski, der als Spitze agierte. Nach dem Wiederanpfiff des sehr guten Schiedsrichters Ferdi Aslan (JFV Bremerhaven), tauchte der Tabellenführer völlig ab und stand plötzlich unter Druck. „Wir haben es einfach nicht geschafft, unsere Aktionen zu Ende zu spielen. Der Gegner war in Hälfte zwei deutlich präsenter“, betonte FC-Coach Dennis Bargemann, der in der 58. Minute das 2:2 durch Jaret Renken notierte. Der Offensivspieler traf nach einem Eckball von Mahmoud Kanj per Kopfball zum Ausgleich (58.). Das mögliche 3:2 vergab der Torschütze, suchte selbst den Abschluss, statt auf Mahmoud Kanj abzulegen (74.).
„Wir haben in der zweiten Halbzeit eine richtig gute Reaktion gezeigt. Daher bin ich mit dem Ergebnis zufrieden“, so Mirko Böttjer. Den Lucky Punch verpassten Tim Schröder und der eingewechselte Tim Oerding in den Schlussminuten, die freistehend das 3:2 vergaben. (mk)

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