Sonntag, 14. April 2024

TSVer stehen direkt wieder auf

Jetzt tut die Niederlage vom Freitag doppelt weh. Bremervördes Handballer haben am Sonntag eine ganz starke Leistung abgeliefert und sich keine 48 Stunden nach dem 33:34 im Oberliga-Kellerduell gegen Delmenhorst eindrucksvoll zurückgemeldet. Das Team gewann mit 28:24 beim Elsflether TB und feierte die „Wiederauferstehung“ entsprechend ausgelassen.

„Du hörst ja, was hier los ist in der Kabine“, berichtet Adnan Salkic gestern aus Elsfleth. War es am Freitag nach der Niederlage gegen Delmenhorst noch mucksmäuschenstill in der Umkleide, bejubelten Spieler und die rund 30 mitgereisten Fans einen Auswärtssieg, dem wohl nur wenige dem Tabellenletzten zugetraut hatten nach der Heimpleite zwei Tage zuvor. Entsprechend stolz waren die Coaches Adnan Salkic und Thilo von Kamp. „Diese Jungs sind unfassbar. Was sie hier für eine kämpferische Leistung hingelegt haben, ist der Wahnsinn“, schwärme Salkic, wissend, dass die Chancen auf den Klassenerhalt deutlich größer geworden wären, hätte das Team am Freitag ebenfalls gepunktet.

Nach dem Motto „jetzt erst recht“ ging der TSV gestern in die Partie beim ebenfalls um den Klassenerhalt spielenden Elsflether TB. Die Gastgeber hatte zunächst leichte Vorteile und lagen nach 18 Minuten mit 12:8 vorn. Salkic stellte die Abwehr auf ein offensiveres 5:1 um. Der Schlüssel für den späteren Erfolg. „Wir haben so ganz viele Bälle geholt, vorne clever gespielt und Elsfleth mit unserer super Abwehrleistung den Zahn gezogen“, sagte Salkic.

Die Weichen auf Sieg stellten die Gäste zehn Minuten nach dem Wechsel. Aus einem 15:18-Rückstand machten die Bremervörder eine 22:19-Führung. In der Schlussphase wurden dann Keeper Steffen Krange „zum echt geilen Rückhalt“, so Salkic. Der Keeper parierte unter anderem drei Siebenmeter. Auch Rote Karten gegen Jan-Ole Thode und David Meinke brachten die Bremervörder nicht mehr aus dem Tritt.

„Dass wir nach dieser psychischen und physischen Belastung knapp 40 Stunden später so wieder aufstehen, hat uns doch keine zugetraut. Das zeigt aber, was für eine starke Gemeinschaft wir sind“, betonte Salkic, der sich jetzt auf das spielfreie kommende Wochenende und die gemeinsame Grün-Rote-Fete am Freitag in der Discothek Haase „mit unseren Freunden vom BSC“ freut.

TSV Bremervörde: Dennis Klingebiel, Steffen Krange – David Meinke (4), Lars von Kamp (12/7), Jan-Ole Thode (2), David Lüer (3), Felix Weber, Justin Saul (1), Jannes Hollstein (2), Hannes Meinke (4), Cedrick Dietrich.

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