Freitag, 24. Mai 2024

TSV Bevern feiert den Derbysieg

Die Fußballer des TSV Bevern hatten beste Laune. Mit „Derbysieger, Derbysieger“ feierte der Kreisliga-Tabellenvierte gestern nach dem Schlusspfiff das 5:0 gegen den MTV Hesedorf. Aus Sicht der Gäste ein brutales Ergebnis, denn vier Treffer kassierte das Team von Trainer Alexander Bube in den letzten Minuten.

„Ich bin natürlich ziemlich enttäuscht, dass wir hier so hoch verlieren. Ich denke, dass wir es ansonsten 75 Minuten gut gemacht haben“, meinte der Hesedorfer Coach nach der deftigen Derbypleite.

Sein Gegenüber Patrick Wellbrock freute sich hingegen über die gelungene Revanche für die Hinspielniederlage und dass seine Mannschaft in der Liga weiterhin eine so starke Rolle spielt. „Wir waren die Mannschaft mit mehr Spielanteilen und haben das durchgebracht, was ich gefordert hatte. Wir wollten geduldig spielen und auf unsere Chancen warten. Der Sieg ist verdient“, meinte Beverns Coach.

Die schnelle Führung spielte dem Aufsteiger in die Karten. Bereits in der 3. Minute brachte Marvin Meyer seine Mannschaft mit 1:0 in Front. Nach einem weiten Ball von Jan-Phillip Steenbock setzte sich der TSV-Goalgetter gegen schlecht postierte Hesedorfer im Strafraum durch und versenkte die Kugel von der linken Seite hoch ins rechte Toreck. Zwei weitere Treffer ließ Meyer in der Schlussphase folgen. Beim 2:0 (80.) versetzte er Abwehrspieler Jannis Kropp, beim 3:0 nur zwei Minuten später musste er den Ball nach Querpass von Lennart Busch nur noch über die Linie drücken. Es war Saisontreffer Nummer 21. Meyer ist dem Bremervörder Toni Fahrner (23) somit dicht auf den Fersen. Mit dem dritten Treffer war die Messe in einer fußballerisch überschaubaren Partie natürlich gelesen. Fabian Lott sowie Paul Sommer legten in der 86. und 90. Minute unter tatkräftiger Mithilfe der Hesedorfer sogar noch das 4:0 und 5:0 nach.

Dabei hätte es aus MTV-Sicht durchaus anders laufen können, denn die Gäste waren nach einer vergebenen Beverner Großchance durch Jeremy Schramm (47.) dem 1:1 näher als der Gastgeber dem 2:0. „Aber wir machen in diesem Moment eben die Tore nicht“, so Coach Bube, der den Torschrei bei Chancen von Steven Sikau (53.) und Kristian Reitmann (59.) schon auf den Lippen hatte.

Dass es vor allem in der ersten Halbzeit teilweise hitzig wurde, es einige heftige und gelb-würdige Fouls von beiden Teams gab, lag auch an der Leitung des Schiedsrichters. Steven-John Tietje hatte sich für die „lange Leine“ entschieden und zückte in der kampfbetonten Partie erst in der 60. Minute das erste Mal den gelben Karton.

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