Freitag, 24. Mai 2024

TSV Bremervörde: Ligaverbleib fast eingetütet

Was der ersten Männermannschaft wahrscheinlich nicht gelingen wird, haben die Handballfrauen des TSV Bremervörde so gut wie geschafft: Klassenerhalt. Am Wochenende gewann der Landesligist das Duell der Tabellennachbarn beim VfL Horneburg mit 28:26 und hat bei jetzt 17:23 Punkten fünf Zähler Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz.

Es müsste schon ganz dumm laufen, sollten die Bremervörderinnen noch einmal in Gefahr geraten. Und schon am kommenden Sonntag kann das Team mit einem Sieg beim Vorletzten Grüppenbühren den Ligaverbleib endgültig unter Dach und Fach bringen. Die abschließende Partie am 6. Mai in eigener Halle gegen den VfL Fredenbeck wäre dann nur noch Schaulaufen. Trainer Thilo von Kamp, der am Sonntag in Horneburg von Stefanie Schwyrz an der Linie vertreten wurde, freut sich, dass sein junges Team sehr wahrscheinlich auch nächste Saison in der Landesliga antreten wird und „die gute Entwicklung“ fortsetzen kann.

In Horneburg verschliefen die Gäste den Start ein wenig und lagen zunächst in Rückstand – 3:7, 6:12 und 9:15 lauten die Zwischenstände aus Gäste-Sicht. Mit einer enormen Steigerung in den letzten Minuten vor der Halbzeitpause kam der TSV dann aber auf 14:15 heran, ging mit dem 17:16 (34.) von Diana Liberga in Führung und gab diese nicht wieder ab. Eine starke Leistung auf Linksaußen zeigte am Sonntag Sofie Brassel. Sie erzielte nicht nur fünf Tore, sondern auch eine gute Defensivleistung. Das hob Stefanie Schwyrz hervor. Brassel war dann am Ende auch so etwas wie die Matchwinnerin, denn nach 25:26-Führung für TSV machte sie die Tore zum 28:25. „Ich bin unheimlich stolz auf die Mädels“, so Coach von Kamp. Dass das Team auch solche engen Spiele inzwischen für sich entscheiden kann, zeige, „dass wir uns weiter entwickelt haben“.

TSV: Sabrina Thomann; Mareike Hollstein, Sofie Brassel (5), Jule Burfeind, Vivien Kullik (12/5), Janice Saul, Lea Duhme (4), Julia Heitsch, Alina Martens, Mira Engelke, Lara Schlizio (4), Laura Götsche, Diana Liberga (2), Nicola Berndt (1).

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