Samstag, 20. April 2024

Handballerinnen gelingt perfektes Finale

Beste Stimmung auf dem Feld, Sektlaune nach dem Schlusspfiff: Die Handballerinnen des TSV Bremervörde hatten einen perfekten Saisonabschluss und genehmigten sich am Samstag ein Schlückchen des prickelnden Schaumweins. Das Landesliga-Team hatte eine Woche nach dem Eintüten des Klassenerhalts große Lust aufs Heimderby gegen den VfL Fredenbeck und mit dem 28:21-Sieg einen gelungenen Saisonabschluss. Die Bremervörderinnen beenden die Serie auf Platz sieben mit 21:23 Punkten. In der Vorsaison holte das Team lediglich neun Zähler.

„Derbys sind immer besonders. Nachdem letzte Woche mit dem Sieg bei Grüppenbühren die Last abgefallen ist und der Klassenerhalt gesichert war, konnten wir befreit aufspielen“, sagte Trainer Thilo von Kamp. Die Lockerheit war gleich zu Beginn zu sehen. „Mit 7:1 sind wir super gestartet“, freute sich von Kamp. Damit hatten die Bremervörderinnen nach zehn Minuten schon fast so viele Tore erzielt wie in der gesamten Hinrundenpartie. Denn: In Fredenbeck hatte es im Dezember eine kuriose 8:12-Niederlage gegeben.

Bei der Revanche lief es komplett anders. Die Gastgeberinnen zeigten sowohl eine starke Leistung im Angriff als auch in der Abwehr und hatten in Sabrina Thomann einmal mehr einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten. Und das galt nach der 17:11-Pausenführung auch für die zweite Halbzeit.

Das Team von VfL-Coach Maciek Tluczynski konnte den Rückstand auf maximal fünf Tore verkürzen und von Kamp allen Spielerinnen Einsatzzeiten geben. So etwa Janice Saul, Jule Burfeind oder Torhüterin Kirsten Steinberg, die in der nächsten Saison nicht dabei sein werden, weil sie aus beruflichen und privaten Gründen kürzertreten oder nicht mehr vor Ort wohnen. Das gilt auch für Alea Wiebusch und Femke Fischer.

„Wir haben aber Verstärkungen in Aussicht, sind auf die Liga-Einteilung gespannt und freuen uns schon auf die nächste Saison“, so Thilo von Kamp, der Trainer bleibt und dessen Team mit Vivien Kullik die drittbeste Torschützin der Liga stellt. Mit den zehn Treffern gegen Fredenbeck erhöhte sie ihr Konto auf 159.

TSV: Sabrina Thomann, Kirsten Steinberg; Jule Burfeind (2), Vivien Kullik (10/2), Janice Saul (3), Lea Duhme (3), Julia Heitsch (2), Alina Martens, Mira Engelke (2), Lara Schlizio (1), Diana Liberga (3), Nicola Berndt (2), Pia Borutta. (mib)

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