Freitag, 24. Mai 2024

Handball: Fredenbeck feiert Meisterschaft in Bremervörde

Das war eine eindrucksvolle Demonstration der Überlegenheit. Der VfL Fredenbeck hat das Handball-Oberligaderby beim TSV Bremervörde von der ersten Minute an beherrscht und mit 48:23 für sich entschieden. Das Team aus dem Kreis Stade krönte mit dem Erfolg am letzten Spieltag seine starke Saison, ist Meister und nach einem Jahr wieder Drittligist.

Es war eine spektakuläre Kulisse beim Saisonfinale. Die Sporthalle Tetjus-Tügel-Straße war restlos ausverkauft. Rund die Hälfte der Zuschauer kam aus Fredenbeck und feierte am Ende mit Konfettikanonen und Sektdusche den verdienten Titelgewinn. „Die beste Mannschaft der Liga ist Meister geworden“, so die einhellige Meinung aus dem Kreis der Bremervörder Spieler. „Das war heute ein Zwei-Klassen-Unterschied“, kannte TSV-Coach Adnan Salkic die Leistung des Gegners an.
Anders als im Hinspiel, als die Bremervörder lange Paroli bieten konnten, war das Handball-Derby diesmal ganz schnell entschieden. Die Gastgeber, die sich als krasse Außenseiter viel vorgenommen hatten, aber in der Offensive viel zu viele Fehler machten, wurden vom VfL förmlich überrannt. Nach drei Minuten und 39 Sekunden stand es 5:0 für Fredenbeck, nach elf Minuten 13:5. Die Partie war entschieden. 49 Spielminuten später begann die Fredenbecker Meisterfete. Aber nicht nur der Aufsteiger wurde von seinen Fans bejubelt, auch die Bremervörder Zuschauer feierten ihre Mannschaft trotz des Abstiegs aus der Oberliga.

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