Samstag, 18. Mai 2024

Was geht für SV Anderlingen?

Anspruchsvolle Aufgabe für den SV Anderlingen (2.). Der Fußball-Bezirksligist am Sonntag um 15 Uhr beim VSK Osterholz-Scharmbeck (7.) antreten, der bisher nicht an die guten Leistungen der letzten Saison anknüpfen konnte und bereits drei Niederlagen kassierte. Die Fans dürfen sich auf ein Fußball-Leckerbissen zweier spielstarker Teams freuen.

Das Remis aus dem Derby gegen den SV Ippensen ist unter Woche aufgearbeitet worden, hat keine Spuren hinterlassen. Der Fokus wird jetzt auf eine spannende Herausforderung gelegt. „Wir hatten eine sehr gute Trainingswoche. Die Mannschaft weiß, dass sie alles abrufen muss, um weiterhin erfolgreich zu sein“, unterstreicht Trainer Marco Hendreich, der seine Truppe auf einen Gegner einstimmen muss, der gerade im Angriffsspiel große Stärken hat.
„Der VSK bringt schon eine enorme Offensiv-Qualität mit, darauf müssen wir unser Augenmerk legen“, sagt Hendreich, der personell weiterhin den „Luxus“ der Qual der Wahl hat, denn mit Rayk Hess (4 Tore) kehrt ein Stürmer in den Kader zurück.
Dass der Stadionplatz am Klosterholz „extreme“ Maße hat, sieht der SV-Übungsleiter nicht unbedingt als Vorteil für die Gastgeber. „Das bereitet mir keine Sorgen. Wir werden versuchen, die sich bietenden Räume optimal zu nutzen“, so Marco Hendreich.
VSK-Trainer Thorsten Westphal machte sich beim Ippensen-Spiel ein Bild vom kommenden Gegner. „Die Anderlinger haben eine starke erste Halbzeit gespielt und sind über gute Spieleröffnungen gekommen“, betonte Westphal, der sich einen Fußball-Leckerbissen erhofft. „Wenn zwei spielstarke Teams aufeinandertreffen, kann es schon passieren, dass man sich neutralisiert“, so Westphal, der ein moderates Saisonziel verfolgt. „Wir haben gute Spieler verloren, sind im Umbruch und wollen im oberen Tabellendrittel mitspielen.“ Dabei liegt die Hoffnung auf Neuzugang Sturmtank Christoph Oberschelp (4 Tore). „Wir konnten mit Christoph endlich einen Strafraumspieler gewinnen“, so Westphal, der zudem auf seine Offensivkräfte Juri Kiekhöfer und Jan Brinkmann setzt. Das Trio erzielte 12 der bisher geschossenen 17 Tore. (mk)

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