Mittwoch, 28. Februar 2024

Handballerinnen feiern Heimsieg

So langsam etablieren sie sich im Tabellenmittelfeld: Die Handballerinnen des TSV Bremervörde haben zwei weitere Zähler fürs Ziel Klassenerhalt eingesammelt. Der Landesligist setzte sich in heimischer Halle vor zahlreichen Zuschauern mit 35:24 gegen den TV Jahn Hollenstedt II durch. Am kommenden Sonntag könnte der Tabellenachte sein Punktekonto mit einem Erfolg beim noch sieglosen Schlusslicht Adendorf/Scharnebeck ausgleichen und gut gelaunt in die Weihnachtspause gehen.

Thilo von Kamp war diesmal rundum zufrieden nach dem vierten Saisonsieg. „Es war von der ersten bis zur 60. Minute eine klasse Leistung von jeder einzelnen“, sagt der Trainer des TSV Bremervörde. „Egal, wer eingewechselt wurde. Jede Spielerin hat eine starke Leistung abgerufen – hinten wie vorne“, lobte von Kamp sein Team, das sich schnell eine Führung herausspielen konnte und sich von einer zeitigen Sonderbewachung gegen TSV-Torjägerin Vivien Kullik nicht aus dem Konzept bringen ließ. Am Kreis und Außen bot sich den Bremervörderinnen Platz, der „zu vielen sehr schönen Toren“ genutzt wurde. Und auch das Spiel über die „zweite Welle“ funktionierte. Schon zur Halbzeit lagen die Gastgeberinnen mit 15:8 vorn, auch weil Torhüterin Sabrina Thomann einmal mehr überzeugte oder der Gegner die Bälle ein ums andere Mal neben oder über den Kasten warf.
Hollenstedts Coach Marcel Hebestreit haderte zwar mehrfach mit dem Schiri, an dessen Pfiffen lag es aber nicht, dass der TSV Bremervörde die Partie auch nach dem Seitenwechsel immer im Griff hatte und den Vorsprung sogar noch ausbauen konnte (29:19, 33:21). „Wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen, weil wir es geschafft habe, über 60 Minuten durchzuziehen“, so Thilo von Kamp, der jetzt hofft, sich bei Schlusslicht Adendorf mit einem Sieg aus dem Handballjahr 2023 und der Hinrunde zu verabschieden. Die zweite Saisonhälfte startet dann am 20. Januar mit einem Heimspiel gegen Tostedt II.

TSV: Sabrina Thomann; Mareike Hollstein (3), Sofie Brassel (5), Vivien Kullik (5). Lea Duhme (4), Julia Heitsch (3), Alina Martens, Mira Engelke (1), Laura Lenk, Diana Liberga, Hedda Buck (3), Nicola Berndt (1), Daniela Gumz (5), Johanna Weber (5/3). (mib)

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