Sonntag, 24. September 2023
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Erfolgreiche Dorfputzaktion

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Am Sonnabend haben die Bürgerinnen und Bürger ihr Dorf auf Vordermann gebracht. Viele Einwohnerinnen und Einwohner folgten der Einladung des Ortsrates zum Dorfputz. Ortsbürgermeister Gerd Huntemann teilte am „DörpHus“ die Anwesenden in Teams ein.

Bremervörde: „Das bringt uns schon an Grenzen“

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Angespannte Lage an den Schulen: Es gibt nicht genug Lehrer, die Integration von Geflüchteten und Schülern mit Migrationshintergrund stellt alle Beteiligten zusätzlich vor große Herausforderungen. An der Hauptschule Bremervörde hat ein Schüler, der in der Vergangenheit mehrfach wegen Gewaltausbrüchen auffällig geworden war, am 8. September, einen Polizeieinsatz ausgelöst. Alle Hintergründe, was Verantwortliche der Schule und der Landrat zum Thema sagen: ausführlich in der Sonnabendausgabe der BREMERVÖRDER ZEITUNG.

Seminar: Haltung zeigen, aber wie?

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Wie kann man angemessen auf rassistische Äußerungen im Alltag reagieren? Dieser Frage geht ein Theaterworkshop vom 27. bis 29. Oktober im Evangelischen Bildungszentrum Bad Bederkesa nach – in Kooperation mit der Gedenkstätte Sandbostel. Weitere Infos in der Dienstagausgabe der BZ.

Seminar: Wie auf Rassismus reagieren?

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Wie ist im Alltag, im Freundeskreis oder auf der Arbeit am besten zu reagieren, wenn einem Rassismus begegnet? Dieser Frage geht ein Theaterworkshop vom 27. bis 29. Oktober im Evangelischen Bildungszentrum Bad Bederkesa nach. Den Workshop veranstaltet der Gedenkstättenverein Sandbostel in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungszentrum in Bad Bederkesa und der kirchlichen Friedens- und Gedenkstättenarbeit. Weitere Infos heute in der BREMERVÖRDER ZEITUNG.

Wieder der Wolf? Rind auf Weide an B74 getötet

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Von Karsten Wisser (Stader Tageblatt)

Die Zahl der Angriffe auf Nutztiere durch den Wolf eskaliert weiter. In Wiepenkathen ist jetzt eine Rinderherde attackiert worden. Ein Spaziergänger fand ein getötetes Rind am Dienstagmorgen auf einer Weide nahe der B74 – sehr wahrscheinlich getötet von einem Wolf.

Es gibt aktuell eine ganze Serie von Angriffen. Bei vier Attacken in gut drei Wochen in der Region wurden über 100 Schafe getötet oder verletzt. Erst kürzlich waren 55 Schafe bei Gräpel getötet oder verletzt worden (wir berichteten). Der Angriff auf eine Rinderherde ist allerdings im Landkreis Stade eine Premiere.

Spaziergänger Peter Bösch hatte ein totes Tier am Dienstagmorgen um kurz vor 7 Uhr gefunden. Er war gerade mit seinem Hund unterwegs. Peter Bösch informierte den dortigen Jagdpächter und Wiepenkathener Bürgermeister Horst Deede, der seinerseits den betroffenen Landwirt Jan Heinz alarmierte.
Auf der Weide standen zehn Rinder im Alter von eineinhalb bis zwei Jahren. Der Landwirt fand bei der anschließenden Kontrolle ein weiteres schwer verletztes Tier, das eingeschläfert werden musste. Das tote Tier ist mit einem charakteristischen Kehlbiss getötet und zu gut einem Viertel aufgefressen worden.

Landrat Kai Seefried (CDU) hat sich in die Debatte eingeschaltet und erhofft sich auch einen Besuch von Meyer. „Die aktuelle Entwicklung bereitet nicht nur mir Sorgen, sondern sorgt für eine erhebliche Verunsicherung in der Bevölkerung und vor allem natürlich auch bei den Weide- und Nutztierhaltern“, heißt es in einem am Dienstag an den Minister versandten Schreiben.

Brünjes besorgt die Entscheidung

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Der TSV Bevern - hier mit Angelo Abel und Fabian Lott - gewann 3:2 beim FC Ostereistedt/Rhade. Foto: Krause

Arbeitssieg für den TSV Bevern. Der Fußball-Kreisligist spielte gegen den FC Ostereistedt/Rhade eine starke erste Halbzeit, ließ jedoch einige Hochkaräter liegen und nahm nur ein mageres 2:1 mit in die Pause. In einer enttäuschenden Hälfte zwei mühten sich die Gäste gegen den Aufsteiger dann zu einem knappen 3:2-Sieg.
Die Schwarz-Gelben starteten in Rhade mit viel Schwung und Druck und erzielten durch Marvin Meyer das frühe 1:0 (1.). Einen Diagonalpass von Jan-Phillip Steenbock schloss der Torjäger überlegt ab. „In der ersten Halbzeit haben wir die Spielrichtung bestimmt. Das war schon überzeugend“, lobte Dietmar Lott, der den verhinderten Cheftrainer Patrick Wellbrock vertrat.
Der Aufsteiger stemmte sich gegen das 2:0 und hatte Glück, dass Keeper Maurice Meyer einen satten Distanzschuss von Fabian Lott super parierte (5.). In der Folgezeit stand Torjäger Marvin Meyer im Fokus. Er traf zunächst den Pfosten und scheiterte nach einem Pass von Mahmoud Kanj nur knapp. Das rächte sich, denn Levin Freiherr von Malzahn erzielte mit der ersten guten Chance das 1:1 (14.).
Danach erhöhten die Gäste die Schlagzahl, ließen Ball und Gegner laufen und verpassten die erneute Führung durch Patrick Willen (37.). Das überfällige 2:1 leitete der Ex-Ostereistedter Lukas Oetjen per Ecke ein, die Justin Brünjes zur Führung abschloss. Im Gegenzug forderten die Gastgeber einen Strafstoß. Sie hatten ein Foulspiel von Fabian Lott an Jan-Henrik Kruse gesehen. Doch Schiedsrichter Marcel Scharlipp (Rotenburger SV) ließ weiter spielen.
„Wir sind nach dem Seitenwechsel zu hektisch geworden und haben einfache Bälle im Aufbauspiel verloren“, kritisierte Lukas Oetjen, der versuchte von der Sechserposition das Spiel zu beruhigen. Dann hatte Lasse Oetjen, der als zweite Spitze agierte, Pech mit einem Pfostenschuss und Marvin Meyer setzte die Kugel nach einem Freistoß neben das Tor (50./60.).
Doch plötzlich fand der FC immer besser ins Spiel, hatte Pech, dass Jeremy Schramm einen Schuss von Nils Engler von der Linie kratzte (64.). Kurz darauf retteten Justin Brünjes und Kapitän Steenbock für ihren geschlagenen Keeper Bastian Fritze auf der Linie.
Die Gäste bettelten förmlich um ein Gegentor, bekamen aber die Kurve und erzielten nach herrlichem Konter über Patrick Willen durch Justin Brünjes das 3:1 (80.). „Wir hatten mächtig Glück, dass wir den Ausgleich nicht kassiert haben“, bemerkte Lukas Oetjen, der allerdings noch das 2:3 durch Tim Schröder schlucken musste. Der Torschütze ließ Keeper Fritze mit einem satten 25-Meter-Freistoß alt aussehen.
„Der war schon haltbar“, grantelte Dietmar Lott. Und FC-Coach Dennis Bargemann meinte: „Wir haben uns über spielerische Momente Chancen erarbeitet, doch die leider nicht konsequent genutzt.“ (mk)

„Wir haben uns da durchgemogelt“

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Es ging zur Sache, blieb aber immer im Rahmen. In dieser Szene setzt sich der Fredenbecker Tim Büttner gegen Lars von Kamp und David Meinke durch. Foto: Brinkmann

Vier Mannschaften stehen nach zwei Spielen mit weißer Weste oben in der Tabelle der Verbandsliga. Zu ihnen gehört auch der TSV Bremervörde. Die Mannschaft um Coach Adnan Salkic hat auch ihre zweite Heimpartie gewonnen. Mit 33:30 setzten sich die Grün-Roten gegen den VfL Fredenbeck II durch. Das Derby war spannender, als es sich die Bremervörder gewünscht hatten.

Die erste gute Nachricht schon vor dem Anpfiff: Die Zuschauer halten den Bremervördern auch in der Verbandsliga die Treue. Rund 200 Fans besuchten am Samstag das Derby in der Halle Tetjus-Tügel-Straße. Sie erlebten einen wechselvollen Abend. Zunächst mit kleinen Vorteilen für den Gastgeber, der gegen die junge Fredenbecker Mannschaft solide verteidigte und sich eine Führung erspielte. Es folgten ein Durchhänger und einige starke Paraden von Jona Paulsen, Bremervörder im Kasten des VfL. Fredenbeck kam kurz vor der Pause durch drei Tore in wenigen Minuten auf 13:12 heran.
Bremervörde erwischte den besseren Start in Halbzeit zwei, ging auf 17:14 weg, bekam dann aber im Angriff Probleme. Die Konsequenz: Jannik Müller, mit 13 Toren bester Werfer seines Teams, besorgte die Fredenbecker 20:19-Führung (45.). „Da stand das Spiel auf der Kippe“, meinte Trainer Adnan Salkic. Dessen Mannschaft bekam aber wieder die Kurve; auch weil Keeper Steffen Krange zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle war. Der TSV machte aus dem Rückstand ein 24:22. Kreisläufer Jan-Ole Thode, bis dahin von den Gästen clever zugestellt, nutzte Anspiele von Felix Weber, Hannes Meinke (sechs Tore), der nach der Pause Noel Duhme abgelöst hatte, traf von Rechtsaußen und meinte hinterher: „Irgendwie haben wir uns da heute durchgemogelt. Auch solche Spiele musst du erst mal gewinnen“.
Meinkes Treffer zum 29:25 in der 56. Minute war die Vorentscheidung. Gästecoach Jürgen Steinscherer setzte in den letzten Minuten auf offene Manndeckung. Die Bremervörder behielten kühlen Kopf und brachten den Derbysieg ins Ziel, müssen sich aber wohl steigern, um auch am nächsten Wochenende bei Wilhelmshaven II zu punkten.
„Das war heute sicher nicht unsere beste Leistung. Fredenbeck hat es mit langen Angriffen aber auch clever gemacht und eine starke Leistung gezeigt“, sagte TSV-Coach Adnan Salkic.
„Natürlich willst du so ein Derby am liebsten gewinnen. Ich bin trotzdem zufrieden. Die junge Mannschaft lernt von Spieltag zu Spieltag und am meisten von einem Spiel wie heute. Entscheidend waren die letzten Minuten. Da haben die Bremervörder ihre Erfahrung genutzt“, so das Fazit von VfL-Trainer Steinscherer.

Phil Steffens sorgt für Anderlinger Sieg im Spitzenspiel

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Phil Steffens erzielte den 2-1 Siegtreffer für den SV Anderlingen. Foto: Krause

Von Manfred Krause

Die Hendreich-Elf rockt die Liga. Auch der TV Oyten (3.) konnte im Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga den Tabellenzweiten SV Anderlingen nicht stoppen und verlor mit 1:2 (1:1). In einem intensiv geführten, aber chancenarmen Spiel liefen die Gäste einem frühen Rückstand hinterher, blieben jedoch ihrer taktischen Linie treu und belohnten sich mit einem nicht unverdienten Dreier.

Das 2:1 leitete der eingewechselte Offensivspieler Fabian Müller mit einer herrlichen Einzelleistung ein. Sein Schuss wurde zunächst von Keeper Fabian Meyer geklärt. Die anschließende Ecke zirkelte Linksfuß Phil Steffens direkt ins Tor (50.). Spiel gedreht, denn der TV Oyten hatte zunächst mit 1:0 vorn gelegen. In der 9. Minute nutzte Stürmer Denis Schymiczek einen Patzer von Keeper Arne Treu. Die Gäste steckten den Rückstand aber schnell weg, kamen durch Rayk Hess zum Ausgleich (27.) und durfte am Ende den Sieg im Topspiel feiern. Für die Mannschaft von Trainer Marco Hendreich war es im siebten Spiel bereits der fünfte Dreier.

Mehr zum Spiel lesen Sie in der BZ-Montagausgabe.

Neuer “Leitpfaden über ökologisches Bauen”

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Klima- und Naturschutz sind wichtiger denn je. Der NABU-Kreisverband Bremervörde-Zeven will die Anstrengungen der Kommunen unterstützen und legt jetzt einen in Gemeinschaftsarbeit von Kurt Koopmann, Walter Lemmermann und Renate Warren verfassten Leitfaden für eine ökologische Bauleitplanung vor.

Neuer „Leitfaden für ökologische Bauleitplanung“

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Klima- und Naturschutz sind wichtiger denn je. Der NABU-Kreisverband Bremervörde-Zeven will die Anstrengungen der Kommunen unterstützen und legt jetzt einen in Gemeinschaftsarbeit von Kurt Koopmann, Walter Lemmermann und Renate Warren verfassten Leitfaden für eine ökologische Bauleitplanung vor. Unser Foto (NABU/Dietmar Oeliger) zeigt, wie ein Garten nicht aussehen sollte. In der Donnerstagausgabe der BZ stehen weitere Hintergründe über den Leitpfaden.

Geflügelzuchtverein Gnarrenburg feiert 100. Geburtstag nach

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„Ich mag ohne Huhn nicht mehr leben“, so, wie es Bürgermeister Breitenfeld formulierte, geht es vielen Rassegeflügelzüchtern aus Gnarrenburg. Zum 100. Geburtstag des Geflügelzuchtvereins feierten die Mitglieder und ihre Gäste am Sonnabend ein schönes Jubiläumsfest. Die BZ berichtet ausführlich am Mittwoch.