Dienstag, 20. April 2021
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Mit angezogener Handbremse

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Bremervördes Aushängeschild: der Natur- und Erlebnispark am Vörder See. Fotos: Siems/Schmidt

Bremervörde. Noch ist die Corona-Krise nicht überstanden, im Gegenteil: Geplante Lockerungen müssen wegen steigender Infektionszahlen wieder verschoben werden, und der Bund diskutiert eine einheitliche „Notbremse“. Wie viele andere Freizeiteinrichtungen und Unternehmen und Verbände in der Touristikbranche hat auch die Natur- und Erlebnispark GmbH (N&E) mit der Pandemie und ihren Folgen zu kämpfen. Die BZ hat Geschäftsführer Benjamin Bünning nach den Plänen für die nähere Zukunft gefragt.

Normalerweise beginnt die Saison in Bremervördes Outdoor-Aushängeschild Nummer 1 am 1. April. Doch das Corona-Virus und die Maßnahmen, die getroffen werden müssen, um es in Schach zu halten, vertragen sich nicht mit Gruppenangeboten und Menschenansammlungen. Trotzdem: „Ein Besuch im Park ist jederzeit möglich, Einschränkungen bestehen dafür nicht“, erklärt Benjamin Bünning (kleines Foto). Abstand halten sei auf dem weitläufigen Gelände kein Problem.

Eick Gerken wird Spielertrainer

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Cotrainer Björn Neitzel und Spielertrainer Eick Gerken

Die Fußballer des TSV Byhusen bekommen zur neuen Saison einen Spielertrainer. Als Nachfolger von Wolfgang Schaerffer wurde Eick Gerken verpflichtet.

NFV: Gefahr sehr gering

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NFV-Präsident Günter Distelrath begrüßt die Initiative von 28 niedersächsischen Sportvereinen, die in einem Offenen Brief an die Landesregierung Lockerungen für den Sport fordern. (Foto: dpa)

“FrauenZimmer” jetzt Verein

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Am Anfang war die Idee. Inzwischen ist das “FrauenZimmer” ein eigenständiger Verein. Der Vorstand informiert über die Vereinsgründung und die Pläne für die Zukunft.

„FrauenZimmer“ jetzt eigenständiger Verein

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Das wünscht sich das „FrauenZimmer“: Ein buntes Netzwerk gleichgesinnter Frauen, die miteinander in Kontakt sind und sich im Bedarfsfall Halt geben. Bild: Anna-Maria von Appen

Bremervörde. Am Anfang war die Idee. Inzwischen ist das „FrauenZimmer“ ein eigenständiger Verein. Im Oktober hatte das Finanzamt der Gruppe die Gemeinnützigkeit bestätigt und eine zeitnahe Vereinsgründung empfohlen. Alles war bereit, da wurde der zweite Lockdown ausgerufen. Die geplante große Gründungsversammlung fiel aus. Über die Entwicklung seither und die Pläne für die Zukunft informiert der Vorstand des noch jungen Bremervörder Vereins nun in einer Pressemitteilung.

Mit Masken und offenen Fenstern sei der Verein am Vorabend des zweiten Lockdowns gegründet worden. Noch immer können persönliche Begegnungen, Gesprächskreise und Gruppenangebote coronabedingt nicht stattfinden, doch der Vorstand findet es an der Zeit, die neu gewonnene Eigenständigkeit publik zu machen.

Die Wahlen auf der Gründungsversammlung Ende Oktober erfolgten allesamt einstimmig. Vorsitzende ist Anna-Maria von Appen, auf deren Initiative hin das Projekt „FrauenZimmer“ überhaupt erst in Gang gekommen ist. Stellvertretende Vorsitzende ist Heike Schönemann, Schatzmeisterin Marlies Flügge. Zur Schriftführerin wählte die Versammlung Michaela Holst-Burmester. Beisitzer sind Marianne Heidemann, Günther Hahn, Martina Eijssen-Bondzio, Elke Schmedes und Elfriede Peter.

Bislang war das „FrauenZimmer“ als Gruppe unter dem Dach des Bremervörder Kultur- und Heimatkreises (KuH) angesiedelt. „Wir danken dem Verein namentlich dessen Vorsitzenden Manfred Bordiehn für die Starthilfe und Unterstützung, die den Schritt in die Eigenständigkeit überhaupt erst ermöglicht haben“, betont der Vorstand.

Ziel des „FrauenZimmers“ ist es auch nach der Vereinsgründung, für Frauen unabhängig von Alter, Kultur, Religion und sozialem Status einen Ort der Begegnung zu schaffen. „Seit Beginn des Projekts haben sich schon viele Kontakte, Freundschaften und Initiativen ergeben. Unser gemeinsamer Nenner ist, über die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft nachzudenken und ins Gespräch zu kommen“, heißt es weiter.

Ärger um Spielplatz in “Mulde”

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Sind das noch Kinderstreiche oder ist das unzumutbare Belästigung? Seit Jahren kommt es auf dem Spielplatz „In der Mulde“ in Bremervörde immer wieder zu Konflikten zwischen Kindern und Anwohnern.

An drei Tagen Impfungen in Tetjus-Tügel-Sporthalle

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Eine Sonderschicht legt das Impfzentrum im Landkreis Rotenburg vom 23. bis 25. April ein. Foto: Albers

Das Land Niedersachsen und der Kreis Rotenburg planen fürs Wochenende vom 23. bis 25. April eine große Impfaktion. An drei Orten im Landkreis wird geimpft – auch in der Sporthalle Tetjus-Tügel-Straße.

Hintergrund ist, dass die besonders vulnerable Gruppe der Impfberechtigten vorrangig und schnell geimpft werden soll. Das umfasst Personen über 61 Jahren aus der Gruppe mit der Priorität 2. Vom Land ist vorgegeben, dass zunächst vorrangig Personen über 70 Jahre aus der Warteliste zugewiesen werden.

Das Zevener Impfzentrum kann rund 4800 Termine vergeben und plant vom 23. bis 25. April Impfungen in den landkreiseigenen Sporthallen des Gymnasiums Bremervörde und der Pestalozzischule Rotenburg. Darüber hinaus wird am 24. und 25. April auch im Impfzentrum in Zeven geimpft. Ein Teil des Impfstoffs dafür wurde Ende vergangener Woche geliefert, eine weitere Lieferung erwartet das Impfzentrum in der kommenden Woche. Die Zweitimpfungen finden zwölf Wochen später statt. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über das Land Niedersachsen. Wer einen Termin erhält, wird vom Land per Brief oder E-Mail informiert.

„Schön, dass wir die Pläne zu dieser Aktion nahezu in der Schublade liegen hatten, erste Vorbereitungen bereits getroffen wurden und jetzt nur noch einzelne Details geklärt werden müssen“, sagt Landrat Hermann Luttmann. „Viele hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums und der Verwaltung wollen sich daran beteiligen, sodass wir die Impfungen an allen Impftagen komplett mit unserem eigenen Personal und in unseren eigenen Räumlichkeiten durchführen können.“ Damit es an den Impftagen keine großen Rückstaus gibt und möglichst schnell viele Menschen ohne lange Wartezeit geimpft werden können sei es wichtig, dass alle Impflinge ihre vollständig ausgefüllten Unterlagen und gegebenenfalls ihre Medikamentenlisten sowie ihren Impfausweis mitbringen. (bz)

Ein geschichtsträchtiger Weg

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Der Rad- und Fußweg entlang des Oereler Kanals zwischen Gnarrenburger Straße und der Kreisstraße 102 heißt nun offiziell „Tingoer Lienpadd“. Kenntlich gemacht werden soll das durch entsprechende Straßenschilder. Das hat der Bremervörder Ortsrat auf seiner jüngsten Sitzung am Dienstag einstimmig beschlossen.

Mario Bösch übernimmt beim FC A/E

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Mario Bösch wird neuer Trainer des FC Alfstedt/Ebersdorf. FuPa

. Die Fußballer des FC Alfstedt/Ebersdorf gehen mit einem neuen Trainer in die kommende Saison, der bisherige Coach geht allerdings deshalb nicht von Bord. Fußballobmann Henning von Holten teilte jetzt mit, dass Mario Bösch im Sommer die Nachfolge von Ralf Junge antreten wird.

Dieser Wechsel geschehe auf Wunsch des aktuellen Coaches, der künftig wieder als Torwart- und Co-Trainer fungieren möchte. Junge hatte den Kreisligisten im Sommer 2020 übernommen, weil Spielertrainer Marten Brandt als Spieler zum SV Deinste gewechselt war. „Ralf hat das richtig gut gemacht; er hat aber um die Suche nach einem Nachfolger gebeten; unter anderem, weil er inzwischen auch zum Vorstand gehört“, erklärt Obmann von Holten die Hintergründe. Er freue sich, dass Ralf Junge dem Kreisligateam erhalten bleibe.

Mit Mario Bösch übernimmt beim FC Alfstedt/Ebersdorf zur Saison 21/22 ein in der Region weitgehend Unbekannter das sportliche Kommando. Der B-Lizenzinhaber kommt aus Hechthausen und trainiert seit mehreren Jahre den TuS Eiche Stinstedt (2. Kreisklasse Cuxhaven). Mit dem 47-Jährigen, der unter anderem für TuRa Hechthausen und den VfL Stade gespielt hat, sei man schon vor einem Jahr in Kontakt gewesen. Jetzt hat es geklappt „und Mario freut sich auf die Truppe und die für ihn neue Liga“, so FC-Obmann Henning von Holten. (mib)

Für die Zukunft der Stadt

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Vier Parteien aus dem Bremervörder Stadtrat richten in einer gemeinsamen Initiative einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger: „Gehen Sie zur Wahl oder kandidieren Sie selbst für den Stadtrat oder einen der Ortsräte!“, heißt es in der parteiübergreifenden Erklärung von SPD, CDU, Grüne/Bündnis 90 und FDP.