Dienstag, 26. Oktober 2021
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Anwohner schlagen Alarm

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Angespannte Lage in der Glindmoorstraße in Oerel. Die Straße wird seit Wochen unerlaubt als Ausweichstrecke für die gesperrte Bundesstraße 495 nach Ebersdorf genutzt. Die Nerven der Anwohner sind genauso strapaziert wie die Seitenräume der Anliegerstraße.

Anwohner schlagen Alarm

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Beklagen, dass die Glindmoorstraße derzeit nicht nur von Anliegern genutzt wird: die Anwohner Angela Reichard (von links), Gaby Oetjen, Andreas Witte, Martina Tiedemann, Hans-Hermann Roggenkamp, Karsten Schult, Angelika Roggenkamp und Frank Tiedemann. Foto: Siems

Oerel „Das ist wirklich frech“: Angelika Roggenkamp ist sauer. Sie und weitere Anwohner haben sich auf dem Hof von Martina und Frank Tiedemann versammelt, um auf die angespannte Lage in der Glindmoorstraße in Oerel hinzuweisen. Die wird seit Wochen unerlaubt als Ausweichstrecke für die gesperrte Bundesstraße 495 nach Ebersdorf genutzt. Die Nerven der Anwohner sind genauso strapaziert wie die Seitenräume der für das derzeitige Verkehrsaufkommen nicht ausgelegten Straße.

Bis mindestens zum 4. November ist die B 495 in Richtung Ebersdorf gesperrt. Die Umleitung führt über Hipstedt, Heinschenwalde und Neu Ebersdorf. Davon ausgenommen ist der Schulbusverkehr, für ihn ist die Glindmoorstraße freigegeben. In der Praxis nutzen indes auch andere Verkehrsteilnehmer die kürzere Strecke.

Die Oereler Gruppe um Martina und Frank Tiedemann hat sich mit ihrem Ärger an die BREMERVÖRDER ZEITUNG gewandt. Die Glindmoorstraße ist Anliegerstraße und besteht teilweise noch aus Kopfsteinpflaster. Es gilt Tempo 50. Verkehrsteilnehmer, die von der Bundesstraße 71/74 kommen, müssen an einer 3,50 Meter hohen Eisenbahnbrücke die Vorfahrt achten, „aber niemand hält sich dran“, schimpft Angelika Roggenkamp. Weil derzeit ungleich mehr Autofahrer die Straße nutzen, hat sich das Problem noch verschärft.

Steuermann wird verabschiedet

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„Das war eine gute Entscheidung.” Hermann Luttmann (CDU) denkt an den 22. Oktober 1987 zurück. Es war der Tag, an dem er sich auf eine Dezernentenstelle bei der Rotenburger Kreisverwaltung beworben hat. Jetzt, 34 Jahre später, wird Luttmann als Landrat verabschiedet.

Volker Werner bleibt im Amt

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Volker Werner bleibt als Vorsitzender für weitere drei Jahre oberste Führungskraft des DRK-Ortsvereins Gnarrenburg. Er kann sich dabei auf die uneingeschränkte Zustimmung der Mitglieder stützen. Auch seinen Mitstreitern im Vorstand schenkte die Versammlung ohne Gegenstimme das Vertrauen.

Wirtschaft erholt sich

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ARCHIV - 31.03.2020, Berlin: Ein Automechaniker und Besitzer seiner Werkstatt arbeitet an einem Auto. Wegen Sicherheitsmängeln an Autos sind dem Branchenexperten Bratzel zufolge zwischen 2011 und 2020 allein in den USA 331 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen worden. (Illustration zu dpa «Studie: Mehr Auto-Rückrufe wegen Sicherheitsmängeln») Foto: Fabian Sommer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Im Verlauf des dritten Quartals hat sich die wirtschaftliche Erholung bei den Unternehmen in der Region fortgesetzt. So lautet ein Ergebnis der Konjunkturumfrage der IHK Stade unter 372 Betrieben. Allerdings belasten knappe Ressourcen die Betriebe und dämpfen die Aussichten.

Ratsmitglieder verabschiedet

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Zu ihrer 22. und letzten Sitzung der Wahlperiode sind am Mittwoch die Mitglieder des Selsinger Samtgemeinderates zusammengekommen. Im Gasthof Steffens in Ohrel wurde auch Politik gemacht, vor allem aber stand der Abend im Zeichen des Abschiedes von größtenteils langjährigen Ratsmitgliedern.

63-Jähriger fällt auf Betrug rein

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Mit der Aussicht auf 83.700 Euro haben gerissene Betrüger in den vergangenen Tagen einen 63-jährigen Mann erfolgreich geködert. In mehreren Telefonaten brachten sie ihn dazu, für knapp 4.000 Euro Google Play Karten zu kaufen und die Codes zu übermitteln.

Mais hat ein Imageproblem

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Da der Mais das Einzige war, was vielerorts noch auf den Feldern stand, wurden in den letzten Wochen die Stimmen wieder lauter, die über eine „Vermaisung“ des Landkreises klagten. Doch ist der Mais wirklich so schlecht wie sein Ruf? Das fragt sich zumindest das Landvolk.

Volker Werner bleibt DRK-Vorsitzender

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Der frisch (wieder)gewählte Vorstand des DRK-Ortsvereins Gnarrenburg: Günter Monsees (von links), Sören Siegel, Edeltraut Flathmann, Heike Hartwig, Inge Mehrtens, Marie Renken, Elisabeth Kübitz und der Vorsitzende Volker Werner (rechts). Auch auf dem Bild: die aus dem Amt der Ersten Stellvertretenden Vorsitzenden ausgeschiedene Gudrun Niemeyer (Zweite von rechts). Foto: St. Jeschke/DRK

Alles beim Alten und deshalb gut: Bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Gnarrenburg haben die Mitglieder den Vorsitzenden Volker Werner einstimmig wiedergewählt.

Aus persönlichen Gründen nicht zur Wiederwahl angetreten war Werners erste Stellvertreterin Gudrun Niemeyer, die sich zusammen mit Elisabeth Kübitz lange Zeit sowohl um die Organisation und Durchführung der Info- und Unterhaltungsnachmittage als auch der Blutspendetermine gekümmert hat. Werner bedankte sich ausdrücklich bei Niemeyer. Er freut sich, dass sie dem DRK-Ortsverein weiterhin als Bezirksdame erhalten bleibt.

Elisabeth Kübitz (Zweite Stellvertretende Vorsitzende), Bereitschaftsleiter Günter Monsees (Dritter Stellvertretender Vorsitzender) und Schatzmeisterin Heike Hartwig hatten sich für eine erneute Amtszeit zur Wahl gestellt – was die Mitglieder mit jeweils einstimmigem Votum honorierten. Zum Vorstand gesellt sich ferner Schulsanitätsdienstleiter Sören Siegel, der vom Vorstand bereits 2020 kommissarisch ins Amt des Jugendrotkreuzleiters (JRK) berufen worden war. Als Beisitzerinnen wiedergewählt wurden Helga Sethmann (für Gnarrenburg), Inge Mehrtens (Karlshöfen), Ursula Renken (Augustendorf), Marlies Rugen (Barkhausen) und Edeltraut Flathmann (Dahldorf). (bz)

Bahnbefürworter sehen Chancen

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Fahren bald wieder Personenzüge auf den Gleisen zwischen Stade und Bremervörde, oder gar bis nach Bremen? Der politische Zusammenhalt in dieser Frage und das Interesse am Thema Streckenreaktivierung in der Region wird größer, wie eine Tagung im Hotel Daub zeigte.