Mittwoch, 08. Dezember 2021

BSC macht‘s zweistellig – 11:1 beim TSV Gnarrenburg

Gnarrenburg. Bitterer Abend für die Fußballer des TSV Gnarrenburg: Der Kreisligist kassierte bereits zum zweiten Mal in dieser Saison eine zweistellige Niederlage. Das Team von Trainer Mirko Böttjer unterlag gestern in einem vorgezogenen Spiel des Wochenendes mit 1:11 gegen den Bremervörder SC.

Drei Wochen nach dem 0:15 gegen den SV Anderlingen mussten sich die Rot-Schwarzen erneut zweistellig geschlagen geben. Auch gestern Abend wurde deutlich, dass der TSV Gnarrenburg mit dem aktuellen Kader und in aktueller Verfassung in der Kreisliga kaum konkurrenzfähig ist. Nach acht Spielen hat die Mannschaft erst zwei Punkte auf dem Konto und das bei einem Torverhältnis von 8:51. Und das Ergebnis hätte gestern noch deutlicher ausfallen können. Der TSV-Trainer hat jetzt zehn Tage Zeit, um seine Spieler auf die Partie bei der SG Westerholz vorzubereiten.

Bremervördes Coach Tobias Wilkens konnte sich hingegen gut gelaunt in den einwöchigen Herbsturlaub verabschieden. Dabei hätte der Gast in der 2. Minute eigentlich in Rückstand geraten müssen, denn nach einer Ecke fehlten nur Zentimeter zum 1:0. Der erste Treffer fiel dann in der 9. Minute auf der anderen Seite. Torschütze zum 0:1 war der 18-jährige Matteo Brisevac. Kurz darauf dann die zweite Chance für die Gastgeber. Der ehemalige BSC-Spieler Andre Ropers verzog freistehend aus kurzer Distanz. Danach spielte dann aber nur noch eine Mannschaft. Die Bremervörder machten Tempo, Tore wie am Fließband und trafen durch Fin Karallus und Brisevac zudem zweimal die Latte. Dennoch reichte es zur 0:7-Halbzeitführung durch die Treffer von Jöran Engelke (15.), Toni Fahrner (20.), Pascal Steingröver (24.), Fin Karallus (26.), der aus 25 Metern in den Winkel schoss, erneut Fahrner (30.) sowie Abwehrspieler Luc Eymers (45.). Nicht nur Keeper Nico Sommer konnte einem leidtun.

An die Leistung der ersten Halbzeit konnte der BSC nach der Pause dann nicht mehr anknüpfen. Erst in der Schlussviertelstunde wurde das Toreschießen fortgesetzt. Die eingewechselten Joel Jacobsen (77.) und Rojbin Erdogan (79.) stellten auf 0:9. Lukas Hincke besorgte das 0:10 (81.), ehe Justin Schmidt das Ehrentor erzielte und Erdogan den Schlusspunkt zum 1:11 (86.) setzte – in einer trotz des bitteren Ergebnisses vom Verlierer stets bemerkenswert fair geführten Partie ohne Frustfouls oder Meckereien.

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