Freitag, 07. Oktober 2022

NFV-Pokal: Heeslinger SC schon raus

Heeslingen/Rotenburg. Nur noch ein Verein aus dem Landkreis ist im NFV-Pokalwettbewerb dabei. Der Heeslinger SC musste gestern im Achtelfinale die Segel streichen. Der Fußball-Oberligist kassierte eine derbe 0:5-Heimniederlage gegen den TuS Bersenbrück und muss die Hoffnungen auf den DFB-Pokalwettbewerb begraben. Im Viertelfinale steht hingegen der Rotenburger SV. Der Oberligakonkurrent setzte sich klar mit 5:1 gegen den VfL Oldenburg durch.

Ernüchterung gestern Abend im Waldstadion bei Spielern, Verantwortlichen und HSC-Fans: Der Finalist der Vorsaison, der im Vorfeld das erneute Erreichen des Endspiels im Pokalstrang der Oberligisten als eines der Saisonziele ausgegeben hatte, ist bereits aus dem Rennen. Und das zurecht, denn der TuS Bersenbrück zeigte gestern bei besten äußeren Bedingungen den etwas besseren Fußball. Die Gästespieler, die sich wegen der Anstoßzeit und der weiten Anreise, beruflich freinehmen mussten, wirkten frischer und engagierter. „Ein guter und fairer Pokalfight, wie man ihn sehen will“, lautete das Halbzeitfazit von Thorben Geerken, sportlicher Leiter der Gäste. Er konnte mit dem Pausenresultat zufrieden sein. Die Gäste führten mit 1:0. In der 18. Minute hatte Enes Muric einen Strafstoß verwandelt. HSC-Keeper Fabian Klinkmann, der gestern den Vorzug gegenüber Stammkeeper Arne Exner bekommen hatte, war bei einer Abwehraktion einen Schritt zu spät aus dem Kasten geeilt und hatte Markus Lühmann zu Fall gebracht. Der HSC hatte seine besten Möglichkeiten gleich zu Beginn durch einen Pfostenschuss von Bo Weishaupt und einen Freistoß von Matti Cebulla kurz vor der Pause.

Die Heeslinger Fans, die auf mehr Erfolg im zweiten Durchgang gehofft hatten, wurden gestern enttäuscht. Der TuS Bersenbrück zerlegte den HSC am Ende regelrecht. Philipp Schmidt leitete den Kantersieg in der 65. Minute per Kopfballtor nach Ecke mit dem 0:2 ein. Michel Eickschläger erhöhte nach 73 Minuten auf 0:3, Saikouba Manneh staubte nach Lattentreffer zum 0:4 (80.) ab. Nico Meyer setzte in der 90. Minute den 0:5-Schlusspunkt.

„Das ist schon eine ganz bittere Pille. Heute lief einfach vieles gegen uns. Du darfst aber so ein Spiel auf keinen Fall 0:5 verlieren. Wir müssen die Jungs jetzt ganz schnell wieder aufrichten vor dem Spiel Sonntag gegen Schöningen“, meinte Co-Trainer Sebastian Sautner.

Beste Laune herrschte gestern knapp 25 Kilometer entfernt in Rotenburg. Der Ligakonkurrent durfte wenige Tage nach der Punktspielauftaktniederlage gegen Lüneburg jubeln. Kevin Klee (12./39.), Peter Bolm (14./57.) und Erik Köhler (40.) sorgten beim Gegentreffer von Omar Kujabi (15.) für einen 5:1-Erfolg gegen den VfL Oldenburg.

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