Donnerstag, 06. Oktober 2022

Re-Start gelingt bravourös

Gnarrenburg/Karlshöfen. Darauf mussten die Volleyballerinnen der SG Karlshöfen/Gnarrenburg lange warten. Fast vier Monate nach den bisher einzigen Saisonpartien stand der Oberligist wieder bei einem Punktspiel auf dem Feld. Mit Erfolg. Die Mannschaft von Trainer Alexander Maaser gewann 3:0 bei Bremen Neustadt und freut sich jetzt auf den Heimspieltag am 19. April.

„Endlich wieder ein Spieltag“, so der Tenor bei den Volleyballerinnen, die sich freuten, dass gespielt wurde, denn Partien der anderen Mannschaft fielen wegen Corona aus. Die SG musste in Bremen allerdings mit stark dezimierten Team antreten. Auch Routinier Sylvia Dammann-Kullik war mitgereist, konnte sich aber aufs Anfeuern beschränken, weil es gut lief für Karlshöfen/Gnarrenburg.

Nach langer Wettkampfpause brauchten die Gäste eine Weile, um ins Spiel zu finden. So musste Melanie Maijan im Mittelblock Amelie Vogel ersetzen, die wegen ihres Studiums dabei war. Der erste Satz mit vielen langen Ballwechseln war lange Zeit ausgeglichen. Doch die Dynamik und Sicherheit auf dem Feld nahm immer weiter zu. Durch starke Block-Aktionen von Vivien Kullik und Melanie Maijan brachten die 15:10-Führung. Im Angriff kam Franziska Mallien immer wieder durch den gegnerischen Block und Kathy Hahs machte besonders mit kurz gelegten Bälle wichtige Punkte bis zum 25:18.

Im zweiten Durchgang war BTS Neustadt deutlich konzentrierter. Trotz Aufschlagserie durch Vivien Kullik blieb es ausgeglichen (18:18). Gerade im Angriff kam der Gegner immer häufiger durch unseren Block, sodass Libero Lena Neumann in der Abwehr viele Bälle kratzen musste. Es reichte aber zu einem glücklichen 25:23- Satzgewinn.

Der letzte Durchgang gestaltete sich eindeutiger. Joanna Kullik zeigte eine sehr sichere Annahme, so dass die SG das Angriffsspiel aufbauen und BTS zunehmend unter Druck setzen konnte. Nach 15:14-Zwischenstand setzten sich die Gäste ab. Laura Kullik mit Schulterproblemen im Zuspiel, spielte kurzerhand einige Bälle mit links und konnte variabel alle Angreiferinnen auch im Hinterfeld einsetzen. Am Ende konnte einen 25:0 und 3:0-Sieg bejubelt werden.

Trainer Alexander Maaser war „beeindruckt von der kollektiven Mannschaftsleistung“. „Melanie Maijan hat sich auf der ungewohnten Position sehr gut geschlagen. Die Annahme ist immer ein wichtiger Faktor, mit dem wir Spiele gewinnen“, meinte der Coach.

SG: Franziska Mallien, Kathy Hahs, Vivien Kullik, Joanna Kullik, Lena Neumann, Hannah Prigge, Laura Kullik, Melanie Maijan, Lena Neumann. (bz/mib)

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